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Wie sinnvoll sind fondsgebundene Rentenversicherungen?

Union Investment Die Rente aufbessern heißt und hieß, trotz Ruhestand noch ein paar Stunden arbeiten zu gehen. Die meisten schuften im Alter, nicht weil sie Langeweile hätten und nichts mit sich anzufangen wissen, sondern weil das Geld sonst vorne und hinten nicht reicht. Besonders die Generation der Kriegerwitwen, die vom Staat häufig nur mit einer minimalen Rente ausgestattet wurde, war dazu gezwungen, sich ein paar Mark hinzu zu verdienen. Für immer mehr Rentnerinnen und Rentner sind die Zeiten nicht rosig, sondern schreibt das Konto dunkelrote Zahlen. Denen, die aktiv im Berufsleben stehen, sollte das eine eindringliche Warnung sein, die Aufrufe zur privaten Vorsorge nicht ungehört verhallen zu lassen. Ein beliebtes und renditestarkes Mittel, die Rente aufzustocken, ist die fondsgebundene Rentenversicherung. Mit ihr kann man die Lücke stopfen, die sich aus der Differenz vom aktuellen Nettolohn und später ausgezahlter Rente ergibt.

Die fondsgebundene Variante der privaten Rentenversicherung verspricht dabei die derzeit höchsten Leistungen. Garantierte Zinssätze wird man nicht finden, wohl aber eine garantierte Rente und Modellrechnungen für unterschiedlich hohe Zinsgewinne. Im Mittel haben sich Fonds als sehr solide erwiesen und sind Renditen von fünf bis sechs Prozent nicht Utopie, sondern realistische Werte aus über Jahre gesammelten Daten. Diese überdurchschnittlich hohen Erwartungen, auf die es leider weder Brief noch Siegel gibt, begründen sich einerseits mit der Anlageform, andererseits mit der langfristigen Sparphase als Charakteristikum einer Rentenversicherung. Fonds gleichen als Schmelztiegel unterschiedlicher Wertpapiere an sich schon viele Turbulenzen an der Börse aus. Über Jahre hinweg fließen zudem mal mehr, mal weniger Anteile in die private Altersvorsorge, was auf Dauer gesehen bisher immer einer goldenen Mitte entsprach. Diese beiden Vorteile spielen sich bei der fondsgebundenen Rentenversicherung gegenseitig die Bälle zu, und machen sie zu einem stabilen zweiten Standbein, zusätzlich zur staatlichen Rente.

Damit die Rendite auch Höchstwerte erreicht, gilt es, einige Punkte gesondert und mit größerer Aufmerksamkeit zu betrachten. Dafür, dass die Bank oder Versicherung mit dem Geld arbeitet und Mitarbeiter beschäftigt, die sich um die Fonds kümmern, verlangt sie Geld in Form von Gebühren. Sie werden für die Kontoverwaltung, den Wechsel des Fonds und auch das Fondsmanagement berechnet und gehen vom Gewinn ab. Diese Verwaltungskosten sind von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich hoch. Hinzu kommen meisten noch Kosten für den Abschluss der Rentenversicherung. Wird sie staatlich gefördert, als Riester-Rente oder Rürup-Rente, müssen die Abschlusskosten über fünf Jahre verteilt und gesondert ausgewiesen werden.

Um durch einen Vergleich die beste private Rentenversicherung auf Basis von Fonds zu finden, sollten daher sämtliche Kosten und die als garantierte Rente sowie mit höheren Zinsen berechneten Leistungen beachtet werden. Erst dieses Gesamtbild verschafft den nötigen Überblick und macht die Entscheidung leichter. Der Vorteil gegenüber einem normalen Fondssparplan liegt in der steuerlichen Behandlung der später einmal ausgezahlten Beträge.

Über das nachfolgende Formular können Sie sich bei Interesse kostenlos und unverbindlich über die Möglichkeiten einer privaten Rentenversicherung auch auf Fondsbasis informieren lassen:

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