Norisbank Top-Girokonto im Test
Nachdem wir in einem früheren Finanztest bereits auf das Comdirect Girokonto eingegangen waren, ist heute das Top-Girokonto der Norisbank an der Reihe. Auf ihrer Webseite wirbt die Norisbank mit dem Slogan „Keine Sternchen, kein Kleingedrucktes“ (Top-Girokonto). Also schauen wir uns die Eckdaten der Werbung einmal genauer an:
- Kein Mindestgehaltseingang
- Kostenlos Bargeld abheben bei der Norisbank und über 7.000 Geldautomaten im Rahmen der CashGroup.
- Kostenloser Umzugsservice bei Kontowechsel
- Kostenlose EC-/Maestro-Karte
- Kostenlose Überweisungen per Online-Banking oder am Terminal
- Kostenlose Kontoauszüge am Kontoauszugsdrucker
Das sind die Eckpunkte, mit denen die Norisbank auf ihrer Webseite wirbt. Außer der Aussage „kein Mindestgehaltseingang“ ist da jetzt allerdings nichts zu entdecken, was das Top-Girokonto von anderen Girokonten abhebt. Der Umzugsservice ist mittlerweile bei fast allen Kreditinstituten im Service enthalten. Überweisungen und Daueraufträge sind ebenso überall kostenlos, wie die zum Konto gehörende EC-/Maestro-Karte, und auch Kontoauszüge lassen sich bei so gut wie jedem Angebot kostenlos beziehen, wenn man sie selber ausdruckt.
Wo also liegen die Vorteile, die das Top-Girokonto der Norisbank von anderen Konten, wie wir sie zum Beispiel in unserem Girokonto Vergleich ausführlich bewertet haben, unterscheidet, bzw. was sollte den Kunden animieren, sein Konto bei der Norisbank zu eröffnen bzw. dorthin zu wechseln?
Hat man auf der Webseite der Noribank erst einmal das Preis-/Leistungs-Verzeichnis gefunden, steht einer detaillierten Betrachtung nichts mehr im Weg. Warum das allerdings so versteckt angebracht ist, kann sicher keiner erklären.
Relativ schnell fällt dann auf, dass es zum Top-Girokonto eine kostenlose Kreditkarte in Form einer MasterCard gibt. Wieso dieser Punkt nicht direkt kommuniziert wird, können weder wir beantworten, noch wahrscheinlich das Marketing der Norisbank. Zwar handelt es sich bei der Kreditkarte nicht wirklich um ein Schnäppchen, denn die Gebühren für den Auslandseinsatz sowie die Barauszahlung im In- und Ausland liegen am oberen Ende unseres Vergleichs von Kreditkarten-Gebühren, aber dennoch handelt es sich um eine kostenlose Dreingabe zusätzlich zum Girokonto.
Absolut unterdurchschnittlich ist allerdings die Guthabenverzinsung. 0,50 Prozent Guthabenzins pro Jahr sind angesichts der Angebote der Konkurrenz weder zeitgemäß noch attraktiv. Zur Ehrenrettung muss man hier aber auf das Norisbank Top3-Zinskonto zur Anlage von freiem Guthaben verweisen, welches im Vergleich mit anderen Tagesgeldkonten aus unserem Tagesgeld Vergleich sehr gut abschneidet und derzeit uneingeschränkt zu empfehlen ist.
Betrachten wir das Top-Girokonto der Norisbank im Fazit, so lässt es sich vor allem in Kombination mit dem Top3-Zinskonto derzeit uneingeschränkt empfehlen. Die Betreiber von testigo24.com kommen in ihrem Beitrag „Kostenloses Girokonto nun auch von der Norisbank“ zwar zu der Überzeugung, dass sich das Konto wegen der eingeschränkten Möglichkeiten zur Bareinzahlung und der Einrichtung von Daueraufträgen nur für diejenigen eignet, die einer von derzeit 97 Norisbank-Filialen in der Nähe haben, aber das lässt sich unserer Meinung nach verschmerzen, denn zum einen tätigt man nicht wirklich oft Bareinzahlungen und zum anderen können Daueraufträge bequem und kostenlos online eingerichtet werden. In Zeiten flächendeckender Internetanbindung also kein wirkliches Problem, von einigen Ausnahmefällen einmal abgesehen.


Donnerstag, 7. Februar 2008 21:08
Kostenfreies Girokonto ohne Gebühren…
Nachdem ich mich in letzter Zeit ständig über die Kontoführungsgebühren bei meiner Hausbank geärgert habe, hab ich mich jetzt endlich zum Wechsel entschlossen. Und ich muss sagen, das Ganze hat sich gelohnt: Komplett kostenfreies Girokonto, Onli…
Sonntag, 9. März 2008 20:18
[…] GmbH überzeugt seit einiger Zeit mit diversen Produkten, von denen wir unseren Lesern das norisbank Girokonto und das norisbank Tagesgeldkonto bereits in je einem eigenen Finanztest vorgestellt hatten. Hier […]