<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Finanzblog &#187; Wirtschaft</title>
	<atom:link href="http://www.online-kredite.com/blog/category/wirtschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.online-kredite.com/blog</link>
	<description>Informatives, Neues und Kritisches aus der Finanzwelt</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:06:29 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Inflation im Mai 2009 bei Null angekommen</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/338-inflation-im-mai-2009-bei-null-angekommen/</link>
		<comments>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/338-inflation-im-mai-2009-bei-null-angekommen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 08:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[HSBC]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Teuerungsrate]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherpreise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.online-kredite.com/blog/?p=338</guid>
		<description><![CDATA[Laut einer soeben ver&#246;ffentlichten Sch&#228;tzung der HSBC zum Verbraucherpreisindex ist die Inflationsrate in Deutschland im Mai erneut gesunken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p>Laut einer soeben ver&#246;ffentlichten Sch&#228;tzung der HSBC zum Verbraucherpreisindex ist die Inflationsrate in Deutschland im Mai erneut gesunken. Um 0,10 Prozent ging sie im Vergleich zur Vorperiode (April 2009) zur&#252;ck<span id="more-338"></span> und markiert nun mit 0,0 Prozent den Wendepunkt zur Deflation, also dem R&#252;ckgang des Preisniveaus.</p>
<p>Die von der EZB &#252;ber Darlehen in den Markt gepumpten Gelder treffen derzeit also auf noch keine so gro&#223;e Nachfrage, als dass dieses neue und billige Geld, welches in den Wirtschaftskreislauf gepumpt wurde, einen Inflationsschub ausl&#246;sen k&#246;nnte.</p>
<p>Experten gehen aber davon aus, dass sich diese Situation &#228;ndert, sobald die Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt. Dann ist mit einem erneuten Anstieg der Inflation zu rechnen.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/338-inflation-im-mai-2009-bei-null-angekommen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Insolvenz oder Rettung bei Opel?</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/336-insolvenz-oder-rettung-bei-opel/</link>
		<comments>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/336-insolvenz-oder-rettung-bei-opel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 07:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Automobilindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[General Motors]]></category>
		<category><![CDATA[GM]]></category>
		<category><![CDATA[Opel]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskirse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.online-kredite.com/blog/?p=336</guid>
		<description><![CDATA[Seit Monaten zieht sich die ganze Sache hin. General Motors, der Mutterkonzern von Opel, hat massive Schwierigkeiten – und wird wohl untergehen. Opel, ein deutscher Autobauer, aber seit 1929 in den H&#228;nden des US-Autoherstellers, ist in v&#246;lliger Abh&#228;ngigkeit zur Mutter, und keiner wei&#223;, wie es eigentlich weitergehen will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p>Es gibt sie, diese Tage, an denen zieht sich alles wie Kaugummi und man fragt sich, wie es wohl werden wird, bis es endlich Abend ist und sich zur Ruhe betten darf.<span id="more-336"></span> Dazwischen aber liegen Stunden vor einem, bei denen man schon nach dem Aufstehen wei&#223;, oh Nein, ich kann es schon kommen sehen, der Kaugummi wird sich immer mehr und mehr ziehen, aber es wird nicht besser werden, egal, wie viel Energie man an diesen Tag verschwenden mag. Solche Tage, ja, sie gibt es, und das Getue und Gerede um Opel und eine m&#246;gliche Insolvenz erinnert mich sehr an diese Art von Tagen.</p>
<p><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-6143782201394329";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
google_ad_format = "468x60_as";
google_ad_type = "text_image";
//2007-05-22: online-kredite.com
google_ad_channel = "1425759269";
google_color_border = "FFFFFF";
google_color_bg = "FFFFFF";
google_color_link = "420000";
google_color_text = "000000";
google_color_url = "002E5B";
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
  src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></p>
<p>Seit Monaten zieht sich die ganze Sache hin. General Motors, der Mutterkonzern von Opel, hat massive Schwierigkeiten – und wird wohl untergehen. Opel, ein deutscher Autobauer, aber seit 1929 in den H&#228;nden des US-Autoherstellers, ist in v&#246;lliger Abh&#228;ngigkeit zur Mutter, und keiner wei&#223;, wie es eigentlich weitergehen will. Staatshilfe sollte kommen, kam dann doch nicht, arabische Investoren sollten angeblich kommen, kamen dann aber auch nicht. Der Verband der Autoh&#228;ndler wollte dann die Kiste kaufen, aber das ging nicht, und und und.</p>
<p>Dann wurde eine Frist gesetzt f&#252;r ein Bieterverfahren. Hier haben dann Magna, Fiat und auch der Finanzinvestor RHJ Angebote eingereicht. Alles sch&#246;n und gut, und jeder freute sich auch dar&#252;ber und bald schien alles in trockenen T&#252;chern zu sein. Und dann kam Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg und redet von einer m&#246;glichen Insolvenz.</p>
<p>Ein Aufschrei ging durch die Republik, und Kanzlervize und SPD-Kanzlerkandidat, Frank-Walter Steinmeier, ging sogleich auf die Barrikaden. &#8220;Ich rate allen, endlich mit dem Gerede &#252;ber eine Insolvenz von Opel aufzuh&#246;ren&#8221;, kam von ihm fast w&#252;tend. Und: Die Bundesregierung m&#252;sse, &#8220;statt st&#228;ndig mit neuen Schreckgespenstern zu hantieren&#8221;, die Energie darauf richten, m&#246;glichst viele Arbeitspl&#228;tze bei Opel zu sichern. Auch sch&#246;n und gut, was Steinmeier da los lie&#223; am gestrigen Abend, Deutschland befindet sich ja derzeit nicht nur in einer Wirtschaftskrise, sondern zugleich eben auch in dem Superwahljahr 2009. Doch mit diesem Rumgetrampele &#228;ndert sich gar nichts. Spannend war dann jedoch die Reaktion von Seiten <a href="http://blog.tagesschau.de/?p=5120">des CSU-Mannes zu Guttenberg </a>aus.</p>
<p>&#8220;Bei einer geordneten Insolvenz ist ein Unternehmen ja nicht zwingend verloren. Man kann in einer geordneten Insolvenz ein Unternehmen auch weiterf&#252;hren. Man kann weiterhin Verhandlungen f&#252;hren, man kann aus einer anderen Verhandlungsposition heraus mit entsprechenden Interessenten arbeiten.&#8221;, sagte der Bundesfinanzminister gestern in Berlin. Und zeigt damit dem Kanzlerkandidat der SPD zwischen den Zeilen ganz klar den Vogel. Dieser hat sich inzwischen pers&#246;nlich in die Verhandlungen mit General Motors eingeschaltet. Ob dies etwas bringen wird? Man wei&#223; es nie niemals nicht. Und jedoch langweiligt immer mehr dieser sich ewig ziehende Kaugummi. Fakten m&#252;ssen endlich geschaffen werden, damit die Mitarbeiter von Opel endlich zur Ruhe kommen k&#246;nnen und endlich auch wieder Platz da ist f&#252;r neue Nachrichten.</p>
<p>Denn l&#228;ngst ist es an der Zeit, diesen Kaugummitanz zu beenden, gemeinsam eine wirklich sinnvolle L&#246;sung zu finden, sich in diesem Jahr der vielen wichtigen Wahlen nicht in Kleinkr&#228;merei und einem Wahlkampf zu verlieren, der letztendlich keiner der Parteien wirklich etwas bringen wird. Doch sag das jemand mal all denen, die jetzt auf Stimmenfang gehen und <a href="http://www.bar-blog.de/2009/05/22/horst-koehler-vs-gesine-schwan-wahl-des-bundespraesidenten-im-live-blog-am-23-mai-2009/">W&#228;hler f&#252;r sich rekrutieren</a> m&#246;chten. Einer sagt was, der andere haut eine Kerbe hinein und dann wird munter herum gestritten und gepoltert, anstatt das derzeit einzig wirklich Wichtig im Sinne zu haben: Das Wohl unseres Landes. Und egal von welcher Partei im Moment irgendetwas kommt, es ist nichts als Wahlkampfges&#252;lze und bringt letztlich niemandem was.</p>
<p><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-6143782201394329";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
google_ad_format = "468x60_as";
google_ad_type = "text_image";
//2007-05-22: online-kredite.com
google_ad_channel = "1425759269";
google_color_border = "FFFFFF";
google_color_bg = "FFFFFF";
google_color_link = "420000";
google_color_text = "000000";
google_color_url = "002E5B";
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
  src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></p>
<p>Dabei m&#246;chten wir auch ein Zitat auff&#252;hren, dass zwar weder etwas mit zu Guttenberg noch mit Vizekanzler Steinmeier zu tun hat: &#8220;Horst K&#246;hler war schon in der ersten Amtszeit kein Sch&#246;nwetter-Pr&#228;sident, sondern jemand, der auch unbequeme Wahrheiten angesprochen hat. Die Wiederwahl ist eine eindeutige Absage an Experimente.&#8221;, sagte Anton F. B&#246;rner, der Pr&#228;sident des BGA, des <a href="http://www.news-adhoc.com/bga-praesident-boerner-fordert-staatshilfen-fuer-die-wirtschaft-idna2009010812750/">Bundesverbandes Gro&#223;- und Au&#223;enhandel </a>zur Wiederwahl des Bundespr&#228;sidenten am Samstag. Wir „spinnen“ diese Aussage noch weiter und sagen: Es ist l&#228;ngst an der Zeit, dass die Experimente aufh&#246;ren! Taten z&#228;hlen nun, keine Worte mehr, diese haben noch nie viel gebracht und machen in der gegenw&#228;rtigen Situation alles nur noch schlimmer, als es sowieso schon ist.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/336-insolvenz-oder-rettung-bei-opel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zur Lage der Nation &#8211; Die Wirtschaft in Deutschland im Mai 2009</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/334-zur-lage-der-nation-die-wirtschaft-in-deutschland-im-mai-2009/</link>
		<comments>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/334-zur-lage-der-nation-die-wirtschaft-in-deutschland-im-mai-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 09:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Kredite]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.online-kredite.com/blog/?p=334</guid>
		<description><![CDATA[Die aktuellen Zahlen zeigen, dass Deutschland anders als noch vor einigen Monaten angenommen, mit voller Kraft von der Weltwirtschaftskrise getroffen wurde. Seit Jahresbeginn ging es immer dramatischer bergab und die Lage hatte sich versch&#228;rft – bis jetzt langsam aber vermehrt Anzeigen darauf hindeuten, dass eine Stabilisierung zu erwarten ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p>Die aktuellen Zahlen zeigen, dass Deutschland anders als noch vor einigen Monaten angenommen, mit voller Kraft von der Weltwirtschaftskrise getroffen wurde.<span id="more-334"></span> Seit Jahresbeginn ging es immer dramatischer bergab und die Lage hatte sich versch&#228;rft – bis jetzt langsam aber vermehrt Anzeigen darauf hindeuten, dass eine Stabilisierung zu erwarten ist.</p>
<p>So sind zwar weiterhin negative Impulse vorhanden, wie die Au&#223;enwirtschaft, die derzeit stark gebremst wird, weil auch die Hauptabnehmer unserer Exporte schwer zu k&#228;mpfen haben, sowie ein R&#252;ckgang der Ausr&#252;stungsinvestitionen, der nicht gerade gering zu nennen ist. Diesen Negativauswirkungen der globalen <a href="http://www.marketing-blog.biz/blog/archives/2805-Wer-ist-das-eigentlich-Diese-Wirtschaftskrise.html">Wirtschaftskrise</a> stehen jedoch Impulse gegen&#252;ber, welche den Karren Deutschland vor der Schussfahrt in den Dreck zu bewahren wissen. So ist der Konsum der privaten Verbraucher kaum merkbar schlechter als in den vergangenen Monaten. Die Inflation, die sinkenden Lebensmittelpreise, die Ma&#223;nahmen aus dem Konjunkturpaket, die auch zur Erh&#246;hung von Einkommen sorgen sowie nicht zuletzt die Abwrackpr&#228;mie, die in diesem Jahr vor allem in den kleineren Fahrzeugsegmenten f&#252;r einen steilen Absatz gesorgen hat schw&#228;chen die starken Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise ab.</p>
<p><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-6143782201394329";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
google_ad_format = "468x60_as";
google_ad_type = "text_image";
//2007-05-22: online-kredite.com
google_ad_channel = "1425759269";
google_color_border = "FFFFFF";
google_color_bg = "FFFFFF";
google_color_link = "420000";
google_color_text = "000000";
google_color_url = "002E5B";
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
  src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></p>
<p>Dennoch nahm das BIP, das Bruttoinlandsprodukt, weiterhin stark ab. Bereits in den letzten drei Monaten des Jahres 2008 hatte es einen R&#252;ckgang von 2,2 Prozent gegeben. Im ersten Quartal dieses Jahres ging es dann noch einmal st&#228;rker bergab um 3,8 Prozent, dies immer preis-, kalender- und saisonbereinigt  betrachtet.</p>
<p>Trotzdem darf im gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang nicht nur eine Zahl als Ma&#223;stab f&#252;r die aktuelle Lage einer Wirtschaft herangezogen werden. Denn nicht nur die Exporte zeigen eine Richtung, auch andere Faktoren deuten auf eine Verbesserung oder Verschlechterung hin. Da Deutschland ja immer noch Exportweltmeister ist, kommt es auch auch die wirtschaftlichen Impulse an, die aus anderen L&#228;ndern kommen, jenen, in die wir exportieren. Daraus k&#246;nnen dann wiederum Schl&#252;sse gezogen werden, wie sich die Exporte in den kommenden Monaten entwickeln werden, in Richtung Abnahme oder wieder bergauf. So kamen jetzt im Mai endlich wieder gute Stimmungsindikatoren, und das gleich aus mehreren Abnehmerl&#228;ndern. Sowohl die EU, Japan als auch die USA zeigen eine Verbesserung in dieser Hinsicht, und auch die Situation einiger der so genannten Schwellenl&#228;nder zeigt wieder eine Dynamik mit einer starken Aufw&#228;rtsbewegung.</p>
<p>Und auch das deutsche B&#246;rsenparkett zeigt langsam aber sicher eine Erholung und so geht der wichtigste deutsche Aktienindex, der DAX, nach einer Talfahrt in Richtung 3.500 Punkte langsam wieder auf die 5.000 Punkte Marke zu. Als vor einiger Zeit die magische Marke der 4.000 Punkte unterschritten worden war, ging das gro&#223;e Zittern los. Kommt vielleicht wieder eine solche Blase auf uns zu, wie sie am Ende des Booms des Neuen Marktes zu Beginn dieses Jahrzehntes der Fall war? Viele von uns erinnern sich noch mit bitterem Geschmack im Mund und vor allem im Geldbeutel an jene Zeit.</p>
<p>Am 26. September des Jahres 2002 hatte die Deutsche B&#246;rse dann das Ende angek&#252;ndigt dessen, was als Neuer Markt einen irrsinnigen H&#246;henflug veranstaltet hat und dann Anleger wie Unternehmer in den finanziellen Abgrund riss. Zu Ende des Jahres 2003 sollte dann der letzte Handelstag &#252;ber die B&#252;hne gehen. Am 2. Juni 2003 verk&#252;ndete die Deutsche B&#246;rse jedoch &#252;berraschend, dass bereits drei Tage sp&#228;ter der definitiv letzte Handelstag des Neuen Marktes sein w&#252;rde. Inzwischen ist all dies Geschichte, aber bei jedem Gang unter die 4.000 Punkte Marke kommen diese bitteren Erinnerungen auf. Nun aber steigt der DAX wieder und scheint sich in positiven Gefilden einzupendeln. Auch dies ist ein wichtiger Indikator daf&#252;r, dass sich unsere Wirtschaft langsam aber sicher erholt und die Talsohle der Rezession bereits in wenigen Monaten erreicht sein wird.</p>
<p><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-6143782201394329";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
google_ad_format = "468x60_as";
google_ad_type = "text_image";
//2007-05-22: online-kredite.com
google_ad_channel = "1425759269";
google_color_border = "FFFFFF";
google_color_bg = "FFFFFF";
google_color_link = "420000";
google_color_text = "000000";
google_color_url = "002E5B";
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
  src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></p>
<p>Nun kommen jedoch nicht nur all jene Faktoren zum Greifen, sondern auch noch ein anderer Punkt, der in den n&#228;chsten Monaten und vielleicht nachhaltig sogar in den n&#228;chsten Jahren eine wichtige Rolle spielen k&#246;nnte: <a href="http://www.finanzratgeber-kirch.de/2009/03/06/wirtschaftsfonds-deutschland-staerkt-unternehmen-in-der-krise/">Der &#8220;Wirtschaftsfonds Deutschland&#8221;.</a> Der neu geschaffene Fonds, der ein Teil des Konjunkturpakets II ist, soll dazu beitragen, die Wirtschaft wieder innerhalb der Unternehmen anzukurbeln, und notwendige Investitionen get&#228;tigt werden k&#246;nnen. Das staatliche Hilfsprogramm, welches sich aus Krediten und B&#252;rgschaften zusammensetzt, scheint auch bereits zu greifen. So konnte der Parlamentarische  Staatssekret&#228;r Hartmut Schauerte heute auch gute Nachrichten verk&#252;nden: &#8220;Das neue Kredit- und B&#252;rgschaftsprogramm des Bundes wird von den Unternehmen gut angenommen. Es liegen bereits Antr&#228;ge in H&#246;he von insgesamt 4,5 Mrd. Euro vor, davon ca. 1,9 Mrd. Euro aus dem Mittelstand und &#252;ber 2,5 Mrd. Euro von gro&#223;en Unternehmen. Erfreulicherweise werden dabei von den mittelst&#228;ndischen Unternehmen etwa zwei Drittel der Mittel f&#252;r Investitionsvorhaben verwendet, die so wichtig f&#252;r die Sicherung und Schaffung von Arbeitspl&#228;tzen sind. Die gr&#246;&#223;ere Zahl der Antr&#228;ge auf Betriebsmittelkredite zur Sicherstellung der allgemeinen Liquidit&#228;t zeigt aber auch, dass sich viele Unternehmen aktuell in einer schwierigen Situation befinden. Sie ben&#246;tigen diese Mittel, um die notwendigen Anpassungen zu verkraften und die Zeit bis zu einer Normalisierung der M&#228;rkte zu &#252;berbr&#252;cken.&#8221;</p>
<p>Vielen ist der Wirtschaftsfonds Deutschland und seine Aufgabe – Kredite f&#252;r Selbstst&#228;ndige und Unternehmer zu vergeben – jedoch noch v&#246;llig unbekannt, was sich schleunigst &#228;ndern sollte. Denn gerade die Unterst&#252;tzung von Investitionen sorgt mittel- bis langfristig f&#252;r die Erhaltung von &#8211; und im besten Falle sogar zur Schaffung neuer – Arbeitspl&#228;tze, und dies wird dringend ben&#246;tigt. Denn die einzige Sorge, die derart wirklich unsere Nation umtreiben sollte bei all den guten Indikatoren: Der Verlust von Arbeitspl&#228;tzen, die vielen Kurzarbeiter, die von denen m&#246;glicherweise so einige auch in der Arbeitslosigkeit enden werden und die stagnierende Null-Einstellungspolitik vieler Unternehmen w&#228;hrend der momentanen Wirtschaftskrise bereitet immer mehr Magenschmerzen. Gerade hier erfolgt nun der Ansatz, die Investitionen durch das Kredit- und B&#252;rgschaftsprogramm des Bundes zu st&#252;tzen, um auf der einen Seite Entlassungen zu verhindern und damit Arbeitspl&#228;tze zu sicher und den Unternehmen wieder mehr Luft zu verschaffen f&#252;r langfristigere Planungen. Sollte dieses Programm so umgesetzt werden, wie es angedacht ist, k&#246;nnte dies vielleicht der wichtigste Punkt werden, der dazu in der Lage ist, uns aus der Krise heraus zu bef&#246;rdern und der Rezession ein Ende zu bereiten.</p>
<p><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-6143782201394329";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
google_ad_format = "468x60_as";
google_ad_type = "text_image";
//2007-05-22: online-kredite.com
google_ad_channel = "1425759269";
google_color_border = "FFFFFF";
google_color_bg = "FFFFFF";
google_color_link = "420000";
google_color_text = "000000";
google_color_url = "002E5B";
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
  src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></p>
<p>Neben der Erholung der Aktienm&#228;rkte und der Erwartung einer kommenden Anstiegs der Exporte sind die Zeichen also auf einen klaren Weg aus der Wirtschaftskrise gerichtet. Wie schnell oder langsam dieser vonstatten gehen wird, kann im Moment nicht gesagt werden, dies h&#228;ngt davon ab, wie der weitere Verlauf dieser Indikatoren sein wird und in wie weit die Weltwirtschaft aus der Krise kommt. <a href="http://www.holtzbrinck-elab.de/blog/globalisierung-im-doppelpack-indien-china-und-globality/">In der Zeit der Globalisierung</a> kann nicht mehr nur die Wirtschaft des eigenen Landes gesehen werden, wie es fr&#252;her der Fall war. Da konnte anhand weniger Indikatoren abgelesen werden, wie es bergab oder bergauf gehen wird und meist auch in welchem Zeitraum. Dies ist inzwischen jedoch nicht mehr m&#246;glich, da die Wirtschaftsnationen untereinander voneinander abh&#228;ngig sind, aber auch die Wirtschaft der Schwellenl&#228;nder mit hineinspielt und Auswirkungen hat auf L&#228;nder wie die USA, aber auch auf die Europ&#228;ische Union. Die Theorien der Vergangenheit haben sich also ver&#228;ndert und es sind in diesen Zeit weitaus mehr Faktoren miteinander in einen Kontext zu setzen, als es in fr&#252;heren Tagen der Wirtschaft der Fall war. Doch genau dies macht ja die Vielfalt unserer Zeit aus: Die Erweiterung der Zusammenarbeit in unserer Welt. So sehr man in solchen Krisen die Globalisierung auch verteufeln mag, weil dies ja die einfachste L&#246;sung zu sein scheint, aber leider so gar keine &#196;nderung bringt, wir ben&#246;tigen auch die Globalisierung, um als einzelne Wirtschaftsnationen weiter zu kommen. Dies sieht man im kleineren Rahmen ja bereits in der Europ&#228;ischen Union, wo es um die Zusammenarbeit geht und wo jetzt mitten in der Krise nur eine   starke gemeinsame Gangart wirklich weiter bringt. Denn eines ist dabei wichtig: Nur wer &#252;ber den Tellerrand schaut und sich l&#246;st von den alten Vorstellungen, der kann auch einen &#220;berblick gewinnen &#252;ber die Gegenwart und die Zeit, die kommen wird. Und genau hier h&#228;ngen viele Experten fest – sie nehmen die Theorien der grauen Wirtschaftsvergangenheit zur Grundlage ihrer Prognosen, sehen jedoch oft nicht die Notwendigkeit zur Entwicklung neuer Erkl&#228;rungsmodelle, und liegen deshalb inzwischen auch so oft daneben&#8230;</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/334-zur-lage-der-nation-die-wirtschaft-in-deutschland-im-mai-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Machtkampf bei VW und Porsche tobt</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/332-der-machtkampf-bei-vw-und-porsche-tobt/</link>
		<comments>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/332-der-machtkampf-bei-vw-und-porsche-tobt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 12:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Porsche]]></category>
		<category><![CDATA[volkswagen]]></category>
		<category><![CDATA[VW]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.online-kredite.com/blog/?p=332</guid>
		<description><![CDATA[Heute findet in Sachen Porsche und VW bei dem Sportwagenhersteller eine der vielleicht wichtigsten Aufsichtsratssitzungen der vergangenen Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte statt. Wer jedoch gedacht h&#228;tte, damit w&#252;rde endlich Ruhe einkehren bei der Porsche AG, der hat sich kr&#228;ftig geschnitten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p>Heute findet in Sachen Porsche und VW bei dem Sportwagenhersteller eine der vielleicht wichtigsten Aufsichtsratssitzungen der vergangenen Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte statt.<span id="more-332"></span> Wer jedoch gedacht h&#228;tte, damit w&#252;rde endlich Ruhe einkehren bei der Porsche AG, der hat sich kr&#228;ftig geschnitten.</p>
<p>Denn der f&#252;r Porsche so wichtige Tag begann gleich mit einem Eklat: Ferdinand Piëch, einer der beiden Hauptaktion&#228;re und zugleich im Aufsichtsrat von Volkswagen vertretene Enkel von Ferdinand Porsche, sagte seine Teilnahme ab. <a href="http://versicherung-onlineservice.de/fusionsverhandlungen-porsche-und-volkswagen-rusten-zum-machtkampf/">Der Machtkampf tobt also weiter</a> zwischen der anderen Eigent&#252;merfamilie mit dem gleich lautenden Namen des Autobauers, und auch der Kampf zwischen Volkswagen und Porsche geht in die n&#228;chste Runde.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Erst am Wochenende hatte sich der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh mit der Aussage gegen Fusionsverhandlungen ge&#228;u&#223;ert mit dem Vermerk, dass es derzeit keine Atmosph&#228;re f&#252;r konstruktive Gespr&#228;che gebe. Noch am Sonntag hat daraufhin Volkswagen offiziell erkl&#228;rt, dass man sich der Meinung Osterlohs anschlie&#223;e und den f&#252;r heute angesetzten Gespr&#228;chstermin abgesagt.</p>
<p>Daraufhin sind nun nat&#252;rlich nur noch aufmerksamere Augen auf <a href="http://www.mrossdailynews.de/finanzkrise/was-ist-denn-bei-porsche-los/">die Aufsichtsratssitzung bei Porsche</a> gerichtet. Das Fernbleiben von Ferdinand Piëch scheint jedoch einem Fiasko gleichzukommen. Jetzt ist also nicht mehr nur Eiszeit zwischen Volkswagen und Opel vorhanden, nun brodelt es auch bei der Porsche Automobil Holding SE immer mehr auch offen nach au&#223;en. Wer letztendlich den Sieg davontragen wird? Gegenw&#228;rtig kann dies keiner sagen. Das alles &#252;berschattende Problem ist jedoch die finanzielle Lage des Autobauers. Um die neun Milliarden Euro Schulden soll der Konzern mit Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen haben – und muss bald zu einer L&#246;sung finden. Angeblich wird es in zwei Wochen um die Verl&#228;ngerung extra zum Zwecke des Aktien- bzw. Optionserwerbs aufgenommener Kredite gehen, die immerhin eine Milliarde Euro der Schulden betragen soll.</p>
<p>Zugleich demonstrierten heute Vormittag mehrere tausend Mitarbeiter von Porsche gegen eine Fusion mit Volkswagen. „Ja zur Familie Porsche/Piech &#8211; Nein zu F.K. Piech.“ soll laut der Schweizer Tageszeitung „Tagesanzeiger“ auf so einigen Plakaten gestanden haben. Es tobt also ein schwerer Kampf, intern und auch extern. Doch an einer baldigen Entscheidung wird Porsche so oder so nicht mehr lange vorbeikommen. Die Abs&#228;tze im Segment der Luxuskarossen sinkt immer mehr, Volkswagen konnte jedoch mit seinen niederen Fahrzeugklassen von der Abwrackpr&#228;mie profitieren.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>In der Folge beider Nachrichten aus den H&#228;usern Volkswagen und Porsche ging bei beiden Autoherstellern heute der Aktienkurs nach unten. Gerade Porsche d&#252;rfte das noch mehr verzagen, da man sich bereits mit dem <a href="http://www.antennewest.de/2008/04/19/porsche-wollte-niedersachsen-vw-aktien-abkaufen/">Kauf von VW-Aktien</a> sehr in die Nesseln gesetzt hatte.</p>
<p>Wie es jetzt weitergehen wird? Niemand wei&#223; es nicht, bleibt da nur auf gut Deutsch zu sagen. Alles Weitere werden wir sehen. Vielleicht taucht dann auch  Ferdinand Piëch wieder auf, ob bei Porsche oder Volkswagen. Wir lassen uns einfach mal &#252;berraschen. Etwas Anderes bleibt sowieso niemandem mehr &#252;brig in der Eiszeit namens VW-Porsche / Porsche-VW.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/332-der-machtkampf-bei-vw-und-porsche-tobt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Steuersch&#228;tzungen f&#252;r 2009</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/330-aktuelle-steuerschatzungen-fur-2009/</link>
		<comments>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/330-aktuelle-steuerschatzungen-fur-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 May 2009 07:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerschätzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.online-kredite.com/blog/?p=330</guid>
		<description><![CDATA[

Ja, das h&#228;tte man sich von seinem Vorg&#228;nger Glos oftmals gew&#252;nscht – eine schnelle Reaktion auf die Fragen, welche die Menschen in unserem Lande wirklich besch&#228;ftigen. Doch w&#228;hrend der Bundesminister f&#252;r Wirtschaft und Technologie a.D. lieber seine Beh&#228;bigkeit pflegte, geht sein Nachfolger einen &#252;berraschend und erfrischend anderen Weg.
So wurden heute die Ergebnisse der Steuersch&#228;tzungen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p>Ja, das h&#228;tte man sich von seinem Vorg&#228;nger Glos oftmals gew&#252;nscht – eine schnelle Reaktion auf die Fragen, welche die Menschen in unserem Lande wirklich besch&#228;ftigen.<span id="more-330"></span> Doch w&#228;hrend der Bundesminister f&#252;r Wirtschaft und Technologie a.D. lieber seine Beh&#228;bigkeit pflegte, geht sein Nachfolger einen &#252;berraschend und erfrischend anderen Weg.</p>
<p>So wurden heute die Ergebnisse der Steuersch&#228;tzungen des gleichnamigen Arbeitskreises ver&#246;ffentlicht, und Glos Nachfolger, <a href="http://wiegold.focus.de/augen_geradeaus/2009/02/guttenberg-und-die-punktzielmunition.html">Karl-Theodor zu Guttenberg</a>, nutzte gleich die Gunst der Stunde und schob seinen eigenen Kommentar hinterher.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Doch zuerst die nackten Zahlen, die der Arbeitskreis „Steuersch&#228;tzungen“ bei seiner diesj&#228;hrigen Sitzung in Bad Kreuznach erarbeitet hat:</p>
<p>„Gegen&#252;ber der Steuersch&#228;tzung vom November 2008 werden die Steuereinnahmen im Jahre 2009 voraussichtlich um -45 Mrd. € niedriger ausfallen. F&#252;r den Bund ergibt sich ein Einnahmer&#252;ckgang um -21,5 Mrd. €, wovon allerdings -11 Mrd. € (konjunkturelle Entwicklung und Steuerrechts&#228;nderungen) bereits im ersten Nachtragshaushalt<a href="http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_53532/DE/BMF__Startseite/Service/Glossar/N/002__Nachtragshaushalt.html"></a>2009 ber&#252;cksichtigt wurden.</p>
<p>Die L&#228;nder m&#252;ssen 2009 mit Einnahmeeinbu&#223;en in H&#246;he von -16,5 Mrd. € rechnen, f&#252;r die Gemeinden ergeben sich Mindereinnahmen von -7,6Mrd. €.</p>
<p>Das Steueraufkommen insgesamt wird 2010 um -84,7 Mrd. € geringer ausfallen als im Mai 2008 angenommen. Auf den Bund entfallen davon -41,1 Mrd. €.</p>
<p>In den Jahren 2011 und 2012 werden die Einnahmen voraussichtlich um -93,4 Mrd. €  (Bund: -44,7 Mrd. €) bzw. -93,2  Mrd. € (Bund: -45,2 Mrd. €) unter dem Sch&#228;tzansatz der letzten Mittelfristsch&#228;tzung vom Mai 2008 liegen.“</p>
<p>(Quelle: Bundesfinanzministerium)</p>
<p>Keine guten Zahlen, die uns <a href="http://www.kreuznach-blog.de/b/2009/05/12/arbeitskreis-steuerschaetzung-in-bk/">der Arbeitskreis Steuersch&#228;tzungen</a> als Ergebnis seiner Sitzung vom 12. Mai bis heute vorgelegt hat. Ein Bundesfinanzminister zu sein, der w&#228;hrend seiner Amtszeit einen neuen Schuldenrekord aufstellt, das ist etwas, was Peer Steinbr&#252;ck erstmal verdauen muss. Damit sein Ministerkollege wohl jedoch nicht sofort reagieren muss, kam prompt von einer anderen Seite eine Reaktion. Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg gab umgehend nach Vorstellung der Zahlen eine Erkl&#228;rung zur Steuersch&#228;tzung ab:</p>
<p>&#8220;Die Zahlen der aktuellen Steuersch&#228;tzung spiegeln die Tiefe des wirtschaftlichen Einbruchs im zur&#252;ckliegenden Winterhalbjahr wider. Sie belegen aber auch die Wirkung der &#8216;automatischen Stabilisatoren&#8217; unserer sozialen Marktwirtschaft. B&#252;rger und Unternehmen werden in schwierigen Zeiten von der Steuerseite her entlastet. Das tr&#228;gt zu einer Stabilisierung der Wirtschaft bei.</p>
<p>Die Ergebnisse der Steuersch&#228;tzung geben deshalb keinen Anlass zu finanzpolitischer Verzagtheit. Sie m&#252;ssen vielmehr Ansto&#223; sein, auch steuerpolitisch alles zu tun, um eine nachhaltige Wachstumsdynamik in Gang zu bringen. Nur so k&#246;nnen wir dauerhaft wieder mehr Besch&#228;ftigung und damit auch mehr Steuereinnahmen generieren.</p>
<p>Leistungs- und wachstumsfeindliche Elemente unseres Steuersystems, wie die &#8216;kalte Progression&#8217; und der &#8216;Mittelstandsbauch&#8217; im Einkommensteuertarif, m&#252;ssen daher entschlossen angegangen werden. Gleichzeitig ist eine strikte Ausgabendisziplin erforderlich, weil f&#252;r eine nachhaltige Wachstumsdynamik solide Staatsfinanzen unverzichtbar sind.&#8221;</p>
<p>(Quelle: BMWi)</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Es sind also nicht so gute Zeiten zu erwarten. Dies war jedoch absehbar und sollte nun niemanden in einen Schock versetzen. Der Finanzmarktstabilisierungsfonds SoFFin kostet eben Geld, das auch irgendwo herkommen muss und auch die Abwrackpr&#228;mie rei&#223;t nat&#252;rlich ein Loch in den Staatshaushalt. Doch die Krise ist keine dauerhafte Erscheinung in unserer Finanzwelt und in unserer Wirtschaft. <a href="http://www.finanz-aktuell.com/allgemein/wirtschaft-heist-veranderung-–-„spuren-statt-staub“/">Die Spuren</a> werden noch eine Weile sp&#252;rbar sein, so ist der Lauf der Dinge nun einmal. Aber morgen ist ein neuer Tag und es liegt in der Natur der Menschheit, dass jedes Ende auch immer einen neuen Anfang in sich birgt.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/330-aktuelle-steuerschatzungen-fur-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EZB senkt erneut den Leitzins und markiert neues historisches Tief</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/326-ezb-senkt-erneut-den-leitzins-und-markiert-neues-historisches-tief/</link>
		<comments>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/326-ezb-senkt-erneut-den-leitzins-und-markiert-neues-historisches-tief/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 May 2009 19:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Kredite]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.online-kredite.com/blog/?p=326</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem der ma&#223;gebliche Leitzins f&#252;r die Geldwirtschaft in den L&#228;ndern der Euro-Zone bereits in den vergangenen Monaten immer wieder auf ein neues historisches Tief gesenkt wurde, ging die Europ&#228;ische Notenbank nun noch weiter nach unten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p>Nachdem der ma&#223;gebliche Leitzins f&#252;r die Geldwirtschaft in den L&#228;ndern der Euro-Zone bereits in den vergangenen Monaten immer wieder auf ein neues historisches Tief gesenkt wurde, ging die Europ&#228;ische Notenbank nun noch weiter nach unten.<span id="more-326"></span> Um weitere 25 Basispunkte wurde der Leitzins f&#252;r die Euro-Zone auf nun 1,00 Prozent gesenkt.</p>
<p>Die EZB will damit der immer st&#228;rker werdenden Inflation entgegen treten und zugleich die Auswirkungen der Finanzwirtschaftskrise abfedern. Noch im Herbst des vergangenen Jahres hatte der Leitzins auf 4,25 Prozent gelegen, seitdem ging es rasend bergab mit dem ma&#223;gebenden Leitzins f&#252;r die L&#228;nder Europas, in denen der Euro die Leitw&#228;hrung ist.</p>
<p>Eine f&#252;r viele uninteressante Nachricht – leider muss man hier sagen. Denn der Leitzins der Europ&#228;ischen Zentralbank hat sehr viel mit unserem allt&#228;glichen Leben zu tun. Weitaus mehr als die meisten denken, beeinflusst dieser Zins die Geldgesch&#228;fte in Deutschland, ist verantwortlich f&#252;r die Zinsen auf Geldanlagen und f&#252;r die H&#246;he der Kreditzinsen. Doch weshalb ist dies so?</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Der Leitzins gibt in einem Land (oder in mehreren L&#228;ndern, wie dies in der Euro-Zone der Fall ist, also in den L&#228;ndern, in denen der Euro das amtliche Zahlungsmittel ist) die Einheit vor, wie viel Banken f&#252;r Kredite bei der Zentralbank bezahlen m&#252;ssen. Sie werden jetzt m&#246;glicherweise fragen: Banken nehmen Kredite auf? Wieso das denn? Ja, auch Banken nehmen Kredite auf, damit sie genug Nachschub an Liquidit&#228;t haben. Wenn der Leitzins niedrig ist, ist dieses Vorgehen sogar verst&#228;rkt, da die Geldinstitute f&#252;r wenig Zinsen gutes Geld bekommen, welches sie sp&#228;ter zu teuren Zinsen verleihen k&#246;nnen.</p>
<p>Viele Banken senken nach einer <a href="http://info-vermoegen.blog.de/2009/03/10/leitzins-sinkt-bodenlose-5728886/">Leitzinssenkung </a>die Zinsen, die sie f&#252;r an ihre Kunden ausgegebene Kredite verlangen. Normalerweise ist dies ein g&#228;ngiges Vorgehen, da ein niedriger Leitzins fast immer auch zugleich niedrige Kreditzinsen bedeuten. Im Moment ist dies jedoch nicht der Fall. Die Geldinstitute sind vorsichtig geworden mit der Vergabe von Krediten und haben die Vorraussetzungen f&#252;r die Vergabe eines Kredites stark nach oben geschraubt – das gilt insbesondere f&#252;r Kredite an Selbstst&#228;ndige. Gleichzeitig haben sie jedoch die Senkung des Leitzinses ausgenutzt, um in der raschen Folge die Zinskonditionen f&#252;r ihre angebotenen Geldanlagen – in erster Linie Tagesgeld und Festgeld – zu senken. Derzeit zahlt also nur der Kunde die ganze Zeche, und die Banken folgen nicht der Leitzinssenkung, wie sie es eigentlich sollten und wie die Europ&#228;ische Zentralbank es durch eine Entscheidung wie heute es erreichen m&#246;chte.</p>
<p>Jetzt ist nur zu hoffen, <a href="http://www.kredit-engel.de/2009/03/19/kreditzinsen-sinken-trotz-ezb-leitzins-senkung-kaum-noch/">dass die Kreditinstitute endlich ein Einsehen haben </a>und neben den Nachteilen (die Senkung der Zinsen f&#252;r Geldanlagen) auch die Vorteile, eine Senkung der Zinsen f&#252;r Ratenkredite, an ihre Kunde weiter geben. Wann dies jedoch der Fall sein wird, ist nicht absehbar. Die Banken backen derzeit anscheinend lieber ihren eigenen Kuchen, und das auf Kosten des Staates und damit auch auf Kosten der Steuerzahler. Nachdem die EU-Kommission nun auch die staatlichen Hilfen f&#252;r die Commerzbank genehmigt hat, sch&#246;pfen die deutschen Banken weiter sch&#246;n das Geld ab. Weitergeben wollen sie aber nichts, die Banker haben also, wie man hier schon wieder sehen kann, immer noch nichts dazugelernt.</p>
<p>In der Zwischenzeit hat auch der Bundesverband deutscher Banken, der BdB, auf die Leitzinsssenkung reagiert. Da <a href="http://www.aspect-online.de/finanztipps/wie-sicher-ist-mein-geld-08102008.htm">der BdB</a> eines der wichtigsten Organe in Deutschland ist im Bereich der Finanzwirtschaft, m&#246;chten wir Ihnen diese Nachricht nicht vorenthalten:</p>
<p>&#8220;Die Entscheidung der Europaeischen Zentralbank (EZB) den Leitzins auf 1 Prozent zu senken wird von den privaten Banken begruesst. „Angesichts des wirtschaftlichen Einbruchs sowie der sehr niedrigen Preissteigerungsrate hat die EZB ihren zinspolitischen Spielraum erneut genutzt“, so Prof. Dr. Manfred Weber, Geschaeftsfuehrender Vorstand des Bankenverbandes. „Zwar waere theoretisch auch ein Zinssatz von weniger als 1 Prozent denkbar, die hiervon ausgehenden Impulse waeren aber vergleichsweise gering.“ Zudem orientiere sich der Tagesgeldsatz auf dem Geldmarkt inzwischen schon stark am Zinssatz fuer die Einlagefazilitaet von 0,25 Prozent. Eine weitere Senkung auch dieses Satzes koennte unter Umstaenden sogar negative Liquiditaetseffekte fuer den Geldmarkt ausloesen.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Auch die Erweiterung der „unkonventionellen Massnahmen“ haelt der Bankenverband fuer richtig. „Die Verlaengerung der maximalen Laufzeit von Refinanzierungsgeschaeften auf zwoelf Monate kann die Kreditvergabe im Euroraum verbessern, ohne dass auf die wichtige Scharnierfunktion des Finanzsektors verzichtet wird. Damit eroeffnet sich den Banken die Moeglichkeit, auch etwas laengerfristige Kredite guenstig zu refinanzieren.“ Ein „credit easing“ in dieser Form stellt nach Webers Auffassung die richtige Mischung aus notwendiger expansiver Geldpolitik und Verantwortung fuer die Geldwertstabilitaet dar.“ (Quelle: BdB)</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/326-ezb-senkt-erneut-den-leitzins-und-markiert-neues-historisches-tief/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>J. C. Flowers lehnt Angebot des Bundes f&#252;r HRE-Anteile ab</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/318-j-c-flowers-lehnt-angebot-des-bundes-fur-hre-anteile-ab/</link>
		<comments>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/318-j-c-flowers-lehnt-angebot-des-bundes-fur-hre-anteile-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 15:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Enteignungsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[HRE]]></category>
		<category><![CDATA[Hypo Real Estate]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsenteignung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.online-kredite.com/blog/?p=318</guid>
		<description><![CDATA[

&#8220;Als l&#228;ngerfristig orientierte Investoren wollen wir das Unternehmen auf dem Weg in die Zukunft begleiten&#8221; gab Christopher Flowers, der Kopf hinter dem Hauptinvestor der Hypo Real Estate, heute zu Protokoll. Wenn man dies liest, k&#246;nnte man meinen, dabei selten so laut gelacht zu haben. Der 24 Prozent der Anteile an der Hypo Real Estate haltende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p>&#8220;Als l&#228;ngerfristig orientierte Investoren wollen wir das Unternehmen auf dem Weg in die Zukunft begleiten&#8221; gab Christopher Flowers, der Kopf hinter dem Hauptinvestor der Hypo Real Estate, heute zu Protokoll.<span id="more-318"></span> Wenn man dies liest, k&#246;nnte man meinen, dabei selten so laut gelacht zu haben. Der 24 Prozent der Anteile an der Hypo Real Estate haltende Investor zeigt damit wieder einmal, wie starrk&#246;pfig er ist – und wie fern der Realit&#228;t.</p>
<p>Der heute 42 Jahre alte Investmentbanker begann vor 21 Jahren seine Karriere bei der US-Investmentbank Goldman Sachs und machte eine steile Karriere, bis er sich im Jahre 1998 den Staub von den Schuhen Goldman Sachs´ klopfte und einen eigenst&#228;ndigen Weg ging.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Im Juni des vergangenen Jahres stieg er schlie&#223;lich bei dem M&#252;nchner Spezialisten f&#252;r <a href="http://www.online-kredite.com/immobilienkredit.html">Immobilienfinanzierungen</a> Hypo Real Estate ein. F&#252;r einen Preis von 1,1 Milliarden Euro erwarb er mit 24,9 Prozent der Aktien knapp ein Viertel der Anteile an der HRE. <a href="http://www.finanz-aktuell.com/allgemein/die-glaubwurdigkeit-des-christopher-flowers-–-jc-flowers-vs-bundesregierung/">Danach ging es munter bergab mit der Bank</a>, die immer weniger wert wurde und die nur dank staatlicher Hilfe mittels Krediten und Staatsgarantien in dreistelliger Millionenh&#246;he k&#252;nstlich am Leben erhalten werden konnte.</p>
<p>Und jetzt versagt genau jener Christopher Flowers dem Bund seine Zustimmung, indem er einen Verkauf seiner HRE-Anteile zu 1,39 Euro je Aktie an den Staat ablehnt. Somit ist der Weg nun frei f&#252;r die Rettungs&#252;bernahme des immer noch schwer angeschlagenen Immobilienfinanzierers. Flowers will klagen in diesem Falle, da dies einer Enteignung gleichkommt. Ob er wirklich klagt, wird sich zeigen. Dennoch spuckt „der stille Amerikaner“, wie er vor gut einem Jahr vom „manager magazin“ in einem Artikel genannt wurde, nun pl&#246;tzlich sehr gro&#223;e T&#246;ne. Ihm scheint entgangen zu sein, dass seine Anteile nur deshalb &#252;berhaupt noch einen Wert haben, weil eben der Staat dem maroden Laden Hypo Real Estate <a href="http://www.versicherung-suchen.de/archives/65-10-Milliarden-Euro-fuer-HRE-Rettung!.html">zu weiterem Atem verholfen</a> hat.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Wie es nun weitergehen wird? Keiner wei&#223; es so richtig. Wohl aber wird es zu der Umsetzung des Rettungs&#252;bernahmegesetzes kommen, dass eigens f&#252;r die Hypo Real Estate angeregt, formuliert und beschlossen wurde. Anders geht es nicht mehr, denn viel zu viele Experten haben inzwischen das Schreckensszenario gemalt, das im Falle eines Zusammenbruchs der Hypo Real Estate eintreten w&#252;rde. Ein Erdbeben w&#252;rde dann durch die Finanzwelt gehen &#228;hnlich jenem, dass <a href="http://www.webbstar.de/2008/10/11/lehman-brothers-pleite-–-anleger-bleiben-auf-schrottzertifikaten-sitzen/">die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers</a> &#252;ber den ganzen Globus verbreitet verursacht hat. Und dies w&#228;re wahrscheinlich der Untergang f&#252;r viele weitere Banken, die schon jetzt Probleme haben, die faulen <a href="http://www.online-kredite.com/">Kredite</a> und die Risikopapiere aus ihren B&#252;chern zu bekommen&#8230;</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/318-j-c-flowers-lehnt-angebot-des-bundes-fur-hre-anteile-ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Drama um die Hypo Real Estate &#8211; Sollten die Anleger ihre Aktien halten oder doch besser verkaufen?</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/314-das-drama-um-die-hypo-real-estate-sollten-die-anleger-ihre-aktien-halten-oder-doch-besser-verkaufen/</link>
		<comments>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/314-das-drama-um-die-hypo-real-estate-sollten-die-anleger-ihre-aktien-halten-oder-doch-besser-verkaufen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 13:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Enteignung]]></category>
		<category><![CDATA[HRE]]></category>
		<category><![CDATA[Hypo Real Estate]]></category>
		<category><![CDATA[JC Flowers]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.online-kredite.com/blog/?p=314</guid>
		<description><![CDATA[Die Uhr tickt. Langsam aber unaufhaltsam m&#252;ssen die Aktion&#228;re der HRE eine Entscheidung treffen. Bis Montag n&#228;chster Woche, den 4. Mai, k&#246;nnen sie sagen, Ja, sie verkaufen ihre Anteile an den Bund.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p>Die Uhr tickt. Langsam aber unaufhaltsam m&#252;ssen die Aktion&#228;re der HRE eine Entscheidung treffen. Bis Montag n&#228;chster Woche, den 4. Mai, k&#246;nnen sie sagen, Ja, sie verkaufen ihre Anteile an den Bund.<span id="more-314"></span> Oder Nein, sie verkaufen ihre Aktien nicht f&#252;r die vom Bund angebotenen 1,39 Euro je Wertpapier. Inzwischen wurde jedoch bekannt, dass viele Depotbanken ihre Kunden aufgefordert haben, sich bis morgen entschieden zu haben. Die Zeit rennt also. Und jeder muss nun selbst wissen, was er tut.</p>
<p>Dennoch haben bis jetzt nur wenige Anleger der <a href="http://blog.mobbing-gegner.de/index.php?/archives/613-OPEL-gegen-Hypo-Real-Estate-wer-ist-systemrelevant.html">Hypo Real Estate</a> das Angebot von Seiten des Bundes aus angenommen wie es scheint. Warum dies so ist, kann nicht genau gesagt werden. Viele denken m&#246;glicherweise, dass der Wert der HRE-Aktie nach dem Einstieg des Bundes als Hauptaktion&#228;r ansteigen w&#252;rde. Damit k&#246;nnte man sich jedoch m&#228;chtig versch&#228;tzen. Vielleicht wird man dies, zumindest als Anteilsinhaber, nicht mehr erleben.</p>
<p>Sollte der Bund n&#228;mlich NICHT zum Haupteigner mit einem Anteil von 90 Prozent der HRE-Aktien werden, droht unweigerlich die Enteignung der Aktion&#228;re, was f&#252;r Aktion&#228;re der denkbar schlimmste Fall f&#252;r ihre <a href="http://www.online-kredite.com/geldanlage.html">Geldanlage</a> w&#228;re. Und diese wird dann unaufhaltsam sein, auch wenn der Noch-Hauptinvestor, mit 24 Prozent der gehaltenen Aktien, <a href="http://news.immobilo.de/2009/02/11/2172-jc-flowers-und-bundesregierung-besprechen-hre-rettung/">J.C. Flowers</a> mit einer Klage droht im Falle einer Rettungs&#252;bernahme der HRE. Es gibt &#252;brigens inzwischen Juristen, die Christopher Flowers Recht geben. Viel mehr aber muss man sehen, wie gro&#223; das Affentheater ist, das dieser Herr hier seit Monaten veranstaltet. Die Hypo Real Estate konnte nur dank staatlicher Hilfen in dreistelliger Millionenh&#246;he am Leben erhalten werden, dies sollte ihm vielleicht endlich mal klar werden. Aber er scheint nur seinen eigenen Vorteil im Kopf zu haben, und nicht die tats&#228;chliche Situation.</p>
<p>Die Deutsche Schutzvereinigung f&#252;r Wertpapierbesitz nahm inzwischen &#252;brigens auch Stellung zu dem Bund-Angebot f&#252;r die Aktien der Hypo Real Estate:</p>
<p>„Der Bund“ hat „ein <a href="http://www.berlinkontor.de/17.04.2009/bund-setzt-hre-aktionaeren-frist-bis-zum-04-mai.html/trackback/">freiwilliges &#220;bernahmeangebot</a> f&#252;r die Anteile der M&#252;nchener Hypo Real Estate gemacht. Er bietet 1,39 Euro je Aktie. Die DSW (Deutsche Schutzvereinigung f&#252;r Wertpapierbesitz e.V.) h&#228;lt dieses Angebot mangels Alternativen f&#252;r attraktiv: „Unter den gegebenen Umst&#228;nden ist die Offerte eine Gelegenheit f&#252;r Aktion&#228;re, ihre Anteile zu verkaufen“, so Ulrich Hocker, Hauptgesch&#228;ftsf&#252;hrer der DSW. Die von der Bundesregierung angedrohte Enteignung als angedrohte „Ultima Ratio“ bleibt f&#252;r die DSW dagegen tabu: „Durch eine Enteignung wird der grundgesetzlich garantierte Schutz des Eigentums verletzt. Das darf nicht geschehen!“, so Hocker.“</p>
<p>Die Frage ist: Was wird jetzt in den n&#228;chsten Tagen passieren? Werden die Aktion&#228;re die Chance nutzen und ihre Anteile an den Bund verkaufen? Oder wird das Angebot des Bundes weitestgehend ins Leere laufen? Das Thema Hypo Real Estate ist also wieder in aller Munde – und nun hoffentlich endlich das letzte Mal mit negativen Schlagzeilen. Es ist an der Zeit, dass der M&#252;nchner Spezialist f&#252;r <a href="http://www.online-kredite.com/immobilienkredit.html">Immobilienkredite</a> wieder gute Nachrichten hervor bringt und auch wieder schwarze denn rote Zahlen schreibt.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/314-das-drama-um-die-hypo-real-estate-sollten-die-anleger-ihre-aktien-halten-oder-doch-besser-verkaufen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Stimmung der Verbraucher bleibt stabil &#8211; Konsumklima weiterhin gut</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/312-die-stimmung-der-verbraucher-bleibt-stabil-konsumklima-weiterhin-gut/</link>
		<comments>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/312-die-stimmung-der-verbraucher-bleibt-stabil-konsumklima-weiterhin-gut/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 09:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[GfK]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumklima]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.online-kredite.com/blog/?p=312</guid>
		<description><![CDATA[

Auf der einen Seite geht es der Wirtschaft unseres Landes in so einigen Bereichen immer schlechter. Das ist Fakt und kann auch nicht geleugnet werden. Dies sehen nicht nur Politiker und Wirtschaftsexperten so, sondern die Krise &#252;berschattet inzwischen unser ganzes Land. Und dass sie nicht von schlechten Eltern ist, kann man jeden Tag aufs Neue sehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p>Auf der einen Seite geht es der Wirtschaft unseres Landes in so einigen Bereichen immer schlechter. Das ist Fakt und kann auch nicht geleugnet werden.<span id="more-312"></span> Dies sehen nicht nur Politiker und Wirtschaftsexperten so, sondern die Krise &#252;berschattet inzwischen unser ganzes Land. Und dass sie nicht von schlechten Eltern ist, kann man jeden Tag aufs Neue sehen und lesen.</p>
<p>Die passendsten Worte fand dazu am Freitag unser Bundesfinanzminister: „Ich glaube, dass „Krise“ &#8211; obwohl ich diesen Begriff mehrfach benutzen werde &#8211; eine unzureichende Beschreibung dessen ist, was wir gerade erleben, nicht nur bei uns, sondern weit dar&#252;ber hinaus. <a href="http://www.news-adhoc.com/steinbrueck-aus-der-krise-mit-eigenem-kompass-idna2009013017201/">Meine Einsch&#228;tzung ist</a>: wir haben es hier mit einer tief greifenden Z&#228;sur, ja mit einer Epochenwende zu tun. Wenn Sie mich nach Indizien fragen, beginne ich mit dem Hinweis auf die Gr&#246;&#223;enordnungen der staatlichen Intervention &#8211; Kapitalspritzen, B&#252;rgschaften, Beteiligungen, Konjunkturprogramme. Eine Milliarde ist pl&#246;tzlich die kleinste Recheneinheit geworden!“</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Und dennoch: Die Kauflaune bleibt ungetr&#252;bt! Nein, es ist nicht so, dass man diese Krise herbeireden w&#252;rde, sie ist tats&#228;chlich da. Nur scheinen die Verbraucher diesmal ihr Scherflein nicht nur als <a href="http://www.online-kredite.com/geldanlage.html">Geldanlage</a> unter die Matratze zu legen (wie die <a href="http://www.online-kredite.com/statistiken/sparquote.html">Entwicklung der Sparquote</a> der letzten Jahre so deutlich zeigt), sondern es ausgeben zu wollen. So konnte die Gesellschaft f&#252;r Konsumforschung, die GfK, heute in N&#252;rnberg die Mitteilung machen, dass die Kauflaune in unserem Lande weiterhin &#252;ber dem Durchschnitt liege. F&#252;r den laufenden Monat revidierten die Marktforscher deshalb den Wert und hoben ihn um 0,1 Z&#228;hler auf nunmehr 2,5 Z&#228;hler an.</p>
<p>Auch f&#252;r n&#228;chsten Monat, den Mai 2009, sehen die Prognosen der GFK den Indikator f&#252;r das Konsumklima auf 2,5 Z&#228;hlern. Es ist also laut der Gesellschaft f&#252;r Konsumforschung <a href="http://www.gewerbeimmobilien24.de/gi24-news/konsumklima-in-deutschland-haelt-sich-stabil-243791/">eine weitere Stabilit&#228;t im Konsum zu erwarten</a>. Doch sie sagt auch klar: „Damit zeigt sich das Konsumklima angesichts des gesamtwirtschaftlichen rezessiven Umfelds &#252;beraus robust. Die Konsumenten trotzen nach wie vor den negativen Meldungen &#252;ber Einbr&#252;che bei Auftragseing&#228;ngen und Produktion. Allerdings bleibt das Niveau nach wie vor insgesamt eher niedrig. Deshalb wird die Binnennachfrage in diesem Jahr die schweren Einbr&#252;che bei Export und Investitionen allenfalls etwas abfedern, jedoch bei weitem nicht kompensieren k&#246;nnen.“</p>
<p>Und es wird bei Vorstellung des heute ver&#246;ffentlichten Index auch klar auf eines hingewiesen: „Zus&#228;tzlich d&#252;rfte das j&#252;ngste Fr&#252;hjahrsgutachten, das nach dem Umfragezeitraum ver&#246;ffentlicht wurde, das Konsumklima in den kommenden Monaten belasten. Die f&#252;hrenden Wirtschaftsinstitute gehen in ihrer Prognose von einem Einbruch der deutschen Wirtschaft im Jahr 2009 von 6 Prozent aus. Dies kann zu einer weiteren Herausforderung f&#252;r die Verbraucherstimmung f&#252;hren.</p>
<p>Die gr&#246;&#223;te Gefahr f&#252;r die weitere Entwicklung des Konsumklimas droht allerdings vom Arbeitsmarkt. Sollten die verf&#252;gbaren arbeitsmarktpolitischen Instrumente, wie die Kurzarbeit, die den Gang in die Arbeitslosigkeit verhindern sollen, von den Unternehmen ausgereizt und noch keine konjunkturelle Trendwende erkennbar sein, wird es zu weiteren Entlassungen kommen, die den Arbeitsmarkt und damit auch das Konsumklima schwer belasten w&#252;rden.“</p>
<p>Die Stimmung k&#246;nnte also durchaus sehr kippen in den kommenden Monaten. Im Moment tragen m&#246;glicherweise die stark gesenkten <a href="http://www.online-kredite.com/ratgeber/zinseszins.html">Zinsen</a> f&#252;r Sparanlagen wie <a href="http://www.online-kredite.com/geldanlage/tagesgeldvergleich.html">Tagesgeld</a> und <a href="http://www.online-kredite.com/geldanlage/festgeldvergleich.html">Festgeld</a> mit dazu bei, dass die B&#252;rger unseres Landes ihr Geld lieber in den Handel tragen als auf die Bank. Auch ist viel an Vertrauen verloren gegangen in Bezug auf Geldinstitute, wenngleich die niedrigen <a href="http://www.online-kredite.com/ratgeber/kreditzinsen.html">Kreditzinsen</a>, die interessierte Leser unserem <a href="http://www.online-kredite.com/kreditvergleich.html">Kredit-Vergleich</a> entnehmen k&#246;nnen, den Konsum zus&#228;tzlich anheizen k&#246;nnten. Dennoch ist dies nur eine Momentaufnahme, die nicht dauerhaft sein wird, soviel kann jetzt bereits gesagt werden. Es ist nur wichtig, jetzt den Konsum nicht von heute auf morgen zu stoppen oder wieder zur Geiz ist geil-Mentalit&#228;t zur&#252;ck zu kehren: Denn genau dies w&#252;rde dem Konsumklima m&#246;glicherweise einen nicht gerade kurzfristigen Schaden zuf&#252;gen und vor allem auch der Wirtschaft noch weitaus mehr zu schaffen machen.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>&#8220;Der Lackmustest kommt erst Ende 2009 oder Anfang 2010&#8243;, sagte heute bei der Vorstellung des aktuellen Index Klaus W&#252;bbenhorst, der Chef der GfK. Lackmus ist in der Chemie und Biologie als Indikator f&#252;r S&#228;uren und Basen bekannt. Mit seiner Hilfe kann der pH-Wert einer Fl&#252;ssigkeit festgestellt Im &#252;bertragenen Sinne kann also gesagt werden, dass erst in einigen Monaten gesehen werden kann, wie es wirklich aussieht mit den Folgen der Krise f&#252;r unser Land. <a href="http://www.finanz-aktuell.com/allgemein/wir-schreiben-das-jahr-2009-die-folgen-der-krise-wiegen-immer-schwerer/">Vorher sind alles nur Prognosen</a>, die m&#246;glicherweise in der Realit&#228;t dann gar keinen Bestand haben.</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/312-die-stimmung-der-verbraucher-bleibt-stabil-konsumklima-weiterhin-gut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Kapitalm&#228;rkte im Umbruch“ &#8211; Gibt es (nur) einen Weg aus der Krise?</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/295-%e2%80%9ekapitalmarkte-im-umbruch%e2%80%9c-gibt-es-nur-einen-weg-aus-der-krise/</link>
		<comments>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/295-%e2%80%9ekapitalmarkte-im-umbruch%e2%80%9c-gibt-es-nur-einen-weg-aus-der-krise/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 11:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Weber]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesbank]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalmärkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.online-kredite.com/blog/?p=295</guid>
		<description><![CDATA[Seit gestern fand in Hamburg die Konferenz „Kapitalm&#228;rkte im Umbruch“ statt. Ein guter Grund f&#252;r Bundesbank-Chef Weber, klare Worte f&#252;r m&#246;gliche Wege aus der Krise zu finden. Der zweite und letzte Tag dieser Konferenz, die vom Hamburger Weltwirtschaftsinstituts, dem HWWI veranstaltet wurde, war deshalb wohl der geeignete Zeitpunkt f&#252;r die „Keynote speech“, wie sie genannte wurde“, des Pr&#228;sidenten der Deutschen Bundesbank.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start -->
<p>Seit gestern fand in Hamburg die Konferenz „Kapitalm&#228;rkte im Umbruch“ statt. Ein guter Grund f&#252;r Bundesbank-Chef Weber, klare Worte f&#252;r m&#246;gliche Wege aus der Krise zu finden.<span id="more-295"></span> Der zweite und letzte Tag dieser Konferenz, die vom Hamburger Weltwirtschaftsinstituts, dem HWWI veranstaltet wurde, war deshalb wohl der geeignete Zeitpunkt f&#252;r die „Keynote speech“, wie sie genannte wurde“, des Pr&#228;sidenten der Deutschen Bundesbank.</p>
<p>Dabei fasst er viel zusammen, der gute Herr Weber, und geht in die Tiefe der Gr&#252;nde, welche die Finanzkrise letztlich ausgel&#246;st haben. Dabei sieht er diese bei weitem nicht nur in der <a href="http://doener.blogage.de/entries/2008/2/23/Die-Rente-ist-sicher">Problematik der Subprimes</a>, der so genannten faulen <a href="http://www.online-kredite.com/">Kredite</a> an Geringverdiener, die als gro&#223;e Kreditblase dann geplatzt sind, die Ursache f&#252;r das, was die globalen Finanzm&#228;rkte seit November 2007 regelrecht &#252;berrollt. Seine Sicht geht tiefer und er wirft auch einen kritischen Blick auf die ungen&#252;gende bis gar ganz fehlende Kontrolle eben dieser Finanzm&#228;rkte. „Last, but not least sind die Schw&#228;chen im regulatorischen System zu bedenken, will man die Entstehung der Finanzkrise verstehen.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>So steht wohl au&#223;er Zweifel, dass auch die Regulierer erhebliche Schwierigkeiten hatten, mit den rasant an Bedeutung gewinnenden Finanzinnovationen Schritt zu halten.“ Doch dabei bleibt er nicht stehen, er geht der mangelenden Regulierung noch weiter auf den Grund und zeigt damit auf, wie sehr die Zeit dr&#228;ngt, endlich greifende Kontrollmechanismen zu entwickeln: „Eine ganze Reihe von Finanzmarktteilnehmern, sogenannte Schattenbanken, konnten sich von Regulierung sogar weitgehend „unbel&#228;stigt“ entwickeln, wobei zu betonen ist: Der Kern der Krise sind nicht die unregulierten Hedgefonds und Konsorten, sondern <a href="http://www.online-kredite.com/kreditvergleich.html">Banken</a>, die seit jeher einer vergleichsweise strengen Regulierung unterliegen. Das Nebeneinander von regulierten und unregulierten Finanzmarktakteuren ist der Stabilit&#228;t des Finanzsystems aber ebenso abtr&#228;glich wie das Gef&#228;lle in der Strenge der Regulierung im Vergleich verschiedener Finanzpl&#228;tze. Von Regulierungsarbitrage profitieren am Ende des Tages aber nur die wenigsten.“</p>
<p>Dass ausgerechnet der Pr&#228;sident der Deutschen Bundesbank so eindeutige Worte findet, ist bemerkenswert. Aber er geht damit konform zu dem, was die Bundesregierung fordert und auch <a href="http://www.news-adhoc.com/bundesbankchef-weber-stellt-weitere-leitzinssenkung-in-aussicht-idna2009041526774/">viele andere Staaten der Europ&#228;ischen Union</a> auch: Eine klare Kontrolle der Finanzm&#228;rkte in der ganzen Welt, um in Zukunft eine Krise mit solchen Ausma&#223;en wie die gegenw&#228;rtige zu verhindern. Einzig und allein die USA tut sich hier noch schwer, wirkliche Kontrollorgane einzusetzen und nicht nur davon zu reden.</p>
<p>Doch Weber sieht nicht nur die Ursachen der Krise, sondern auch m&#246;gliche Wege daraus. Diese teilt er ein in drei Bereiche:</p>
<ul>
<li>Bereinigung der Bankbilanzen von toxischen Assets</li>
<li>Der Geldpolitik</li>
<li>Und last but not least: der Reform der europ&#228;ischen Finanzaufsicht</li>
</ul>
<p>Gerade beim der Reform der europ&#228;ischen Finanzaufsicht gibt er klare Ziele vor, die wir Ihnen nicht vorenthalten m&#246;chten. Denn hier geht es um ein eindeutiges Handeln, das sich vielleicht auch endlich die USA auf die Fahne schreiben sollten, wenn sie es denn ernst meinen mit einer &#196;nderung ihres Finanzsystems. Bundesbankpr&#228;sident Weber entwirft auch ein St&#252;ckweit eine neue Weltfinanzordnung, wie sie aus Sicht der Deutschen Bundesbank aussehen k&#246;nnte. Was letztlich davon umgesetzt werden wird? Wir wissen es – wieder einmal – nicht.</p>
<p>„Banken- und Finanzaufsicht. Diese z&#228;hlt zu den Feldern, auf denen unzweifelhaft Konsequenzen aus der Finanzmarktkrise gezogen werden m&#252;ssen. Auf dem Gebiet der internationalen Kooperation sind weitere Fortschritte m&#246;glich und n&#246;tig. Regulierungsarbitrage, also die bewusste Verlagerung von Gesch&#228;ft in L&#228;nder mit laxerer Regulierung, muss in Zukunft verhindert werden. In diesem Sinne hatte die hochrangige Expertengruppe um Jacques de Larosière den Auftrag der Europ&#228;ischen Kommission, Vorschl&#228;ge zu einer Reform des europ&#228;ischen Aufsichtssystems zu liefern. Der Larosière-Bericht dient nun als Grundlage f&#252;r entsprechende Entscheidungen.</p>
<p>Konkret sieht der Bericht eine Reform der europ&#228;ischen Finanzaufsicht in zwei Stufen vor. In der ersten Stufe soll die Kooperation der nationalen Aufseher in Colleges of supervisors weiter ausgebaut werden. Solche Aufseherkollegien gibt es mittlerweile f&#252;r alle systemisch relevanten, internationalen Bankengruppen. Au&#223;erdem sollen die so genannten Level 3-Aussch&#252;sse f&#252;r die Wertpapier-, Banken- und Versicherungsaufsicht aufgewertet werden. In einer zweiten Stufe sollen diese Aussch&#252;sse dann zu EU-Beh&#246;rden mit bindenden Eingriffsm&#246;glichkeiten bei gleichzeitig fortbestehender nationaler Verantwortung werden.</p>
<p>Die Auffassung der Bundesbank zu diesen Vorschl&#228;gen ist differenziert: Den evolutorischen Ansatz, der mit der ersten Stufe verbunden ist, unterst&#252;tzen wir. Auch der Errichtung eines European Systemic Risk Council (ESRC) stimmen wir im Grundsatz zu, wenngleich wir noch erheblichen Kl&#228;rungsbedarf unter anderem hinsichtlich der Zusammensetzung eines solchen Rates, seines administrativen Unterbaus und vor allen Dingen seiner Verantwortlichkeit sehen.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Deutliche Vorbehalte haben wir indessen gegen&#252;ber dem Vorhaben, aus den Aussch&#252;ssen neue Beh&#246;rden zu machen. Hier bef&#252;rchten wir, dass es zu einer Asymmetrie von Rechten und Verantwortung kommen k&#246;nnte. Insbesondere erscheint uns die Balance zwischen den vorgeschlagenen Eingriffsm&#246;glichkeiten dieser neuen Beh&#246;rden und der Verantwortung der nationalen Aufsicht bei diesen Vorschl&#228;gen nicht gewahrt zu sein.</p>
<p>Zwei Dinge sind meines Erachtens durch die Finanzkrise doch sehr klar geworden:</p>
<p><a href="http://www.berlinkontor.de/22.02.2009/auf-dem-weg-zur-globalen-finanzmarktarchitektur.html">Finanzm&#228;rkte kennen keine nationalen Grenzen mehr</a>, alle gro&#223;en Bankengruppen sind heute international aufgestellt. M&#246;glichst enge Kooperation auf dem Gebiet der Finanzaufsicht ist daher unbedingt notwendig.</p>
<p>Wenn es aber zu einer veritablen Bankenkrise, wie wir sie derzeit erleben, kommt, sind es die nationalen Fiski, die die umfangreichen Rettungsschirme spannen und damit die nationalen Steuerzahler, die sie bezahlen m&#252;ssen.“</p>
<p>(Quelle: Deutsche Bundesbank)</p>

<!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.online-kredite.com/blog/wirtschaft/295-%e2%80%9ekapitalmarkte-im-umbruch%e2%80%9c-gibt-es-nur-einen-weg-aus-der-krise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
<!-- WP Super Cache is installed but broken. The path to wp-cache-phase1.php in wp-content/advanced-cache.php must be fixed! -->
