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	<title>Finanzblog &#187; Recht</title>
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	<description>Informatives, Neues und Kritisches aus der Finanzwelt</description>
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		<title>Recht ist nicht immer, was im Gesetzbuch steht &#8211; Der Freistaat Bayern im Zwielicht</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 14:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[

Es ist eine jener Geschichten, die man in einer Zeit wie heute kaum mehr f&#252;r m&#246;glich h&#228;lt. Die Aufkl&#228;rungsschienen sind im 21. Jahrhundert so weit gekommen, dass es selbst Unternehmen wie der Deutschen Bahn m&#246;glich ist, sich in den Daten von Mitarbeitern zu suhlen, und diese auch noch mit anderen Daten abzugleichen, von Unternehmen zum [...]]]></description>
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<p>Es ist eine jener Geschichten, die man in einer Zeit wie heute kaum mehr f&#252;r m&#246;glich h&#228;lt.<span id="more-220"></span> Die Aufkl&#228;rungsschienen sind im 21. Jahrhundert so weit gekommen, dass es selbst Unternehmen wie der Deutschen Bahn m&#246;glich ist, sich in den Daten von Mitarbeitern zu suhlen, und diese auch noch mit anderen Daten abzugleichen, von Unternehmen zum Beispiel.</p>
<p>Und dann schaut man auf den Freistaat Bayern und kann sehen, dass all die S&#252;mpfe, die man im vergangenen Jahr gesehen hat, man denke an die Steueraff&#228;re um Klaus Zumwinkel, die <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1974">Spitzelaff&#228;re bei der Telekom</a> und so weiter, nur die Spitze des Eisbergs waren. Denn was im Moment im Bundesland Bayern geschieht, scheint uns direkt ins Mittelalter zur&#252;ck zu f&#252;hren, in eine Zeit, in der Recht sprach, wer genug Macht besa&#223;, dass dieses Recht aber nicht immer auch Recht war.</p>
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<p>Laut der „S&#252;ddeutschen Zeitung“ tut sich in Bayern nun ein Justizskandal auf, von dem einem &#252;bel werden kann. So wollte der Oberstaatsanwalt Stephan Reich, welcher der Abteilung XI der Staatsanwaltschaft M&#252;nchen I angeh&#246;rt und diese leitet, in K&#252;rze ein Verfahren gegen mehrere Manager der <a href="http://ludwig-muc.blog.de/2008/10/22/bayern-lb-finanzkrise-schoen-redet-4915210/">BayernLB</a> einleiten, gegen fr&#252;here Manager wie heute noch im Vorstand befindliche. Nun aber wurde Reich nahegelegt, wenn man den Berichten trauen kann (und solchen Berichten ist oft zu trauen!), sich eine andere Stelle zu suchen. Offiziell kommt jedoch aus dem bayerischen Justizministerium, das Reich sich beim Landgericht M&#252;nchen als Vorsitzender Richter beworben habe. Die bayerische Justizministerin Beate Merk schiebt es ganz weit weg, dass Reichs m&#246;glicher Weggang (angeblich ist &#252;ber die Besetzung der Richterstelle noch nicht beschieden worden!) etwas mit dem m&#246;glichen Verfahren gegen die Manager der BayernLB zu tun hat.</p>
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<p>Nur just in einer Zeit, in welcher ein Oberstaatsanwalt das wohl wichtigste Verfahren seiner Berufslaufbahn einleiten und durchf&#252;hren k&#246;nnte, w&#252;rde er dann den Posten so mir nichts dir nichts verlassen und sich auf eine andere Stelle begeben? Das Ganze riecht stark nach Vertuschung. Sollte dies der Fall sein, k&#246;nnte es wohl in Bayern bald wieder einen Wechsel auf dem politischen Parkett geben. Erwin Huber, einstmals Finanzminister in Bayern und zugleich Vorsitzender der CSU, ist bereits &#252;ber die prek&#228;re Situation der BayernLB gestolpert und <a href="http://www.informelles.de/2008/10/22/hubers-endgueltiger-abgang/">musste seinen Hut nehmen</a>, freiwillig oder unter Druck, dies ist bis heute nicht bekannt. Wer ist nun der n&#228;chste, der wegen der Bayerischen Landesbank gehen muss? Das Ganze weitet sich mehr und mehr zu einem Skandal aus, in alle Richtungen. Es wird Zeit, dass der Laden BayernLB endlich geschlossen und danach gr&#252;ndlich durchleuchtet wird, das w&#228;re wohl das Beste f&#252;r alle Seiten.</p>

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		<title>Urteil des Bundessozialgerichtes bez&#252;glich Hartz IV f&#252;r Kinder</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/recht/212-urteil-des-bundessozialgerichtes-bezuglich-hartz-iv-fur-kinder/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 10:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[

Das gestern verk&#252;ndete Urteil zum Hartz IV f&#252;r Kinder k&#246;nnte unser Sozialsystem nachhaltig ver&#228;ndern, sollte die Entscheidung des Bundessozialgerichtes durch das Bundesverfassungsgericht als oberste Gesamt-Gerichtsinstanz unseres Landes best&#228;tigt werden.
Je Kind bis 14 Jahre wird im Moment von der Agentur f&#252;r Arbeit ein Hartz IV-Satz in H&#246;he von 211 Euro ausgezahlt. Dies ist eine wesentlich niedrigere [...]]]></description>
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<p>Das gestern verk&#252;ndete Urteil zum Hartz IV f&#252;r Kinder k&#246;nnte unser Sozialsystem nachhaltig ver&#228;ndern, sollte die Entscheidung des Bundessozialgerichtes durch das Bundesverfassungsgericht als oberste Gesamt-Gerichtsinstanz unseres Landes best&#228;tigt werden.<span id="more-212"></span></p>
<p>Je Kind bis 14 Jahre wird im Moment von der Agentur f&#252;r Arbeit ein Hartz IV-Satz in H&#246;he von 211 Euro ausgezahlt. Dies ist eine wesentlich niedrigere Summe, als eine erwachsene Person in einer Bedarfsgemeinschaft nach Hartz IV erh&#228;lt. Nur 60 Prozent des Regelsatzes wird einem Kind zwischen 0 und 13 Jahren zugestanden, ab 14 bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind es „immerhin“ schon 80 Prozent.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>L&#228;ngst war klar, dass diese Berechnung eine einzige Farce ist. Wieso sollte ein Kind weniger Bedarf als ein Erwachsener haben? Denn: Was ein Kind weniger isst bis zum Jugendalter macht es gleich drei Mal wett bei dem st&#228;ndigen Bedarf an neuer Kleidung, da es aus der alten herausgewachsen ist. Aber genau dies ist einer jener Punkte, der bei der Entscheidung &#252;ber die H&#246;he des Hartz IV-Satzes f&#252;r Kinder nicht mit einbezogen wurde. Und genau auf diese offene Wunde hat das Bundessozialgericht nun seinen Finger gelegt und gesagt, was hier geschieht, ist nicht rechtens.</p>
<p>Begr&#252;ndet wurde das Urteil zu Kinder-Hartz IV auch eindeutig:</p>
<p>„Nach Auffassung des Senats w&#228;re der Gesetzgeber gehalten gewesen, in dem grundrechtssensiblen Bereich der Sicherung des Existenzminimums von Kindern den Regelsatz auf der Basis einer detaillierten normativen Wertung des Kinder- und Jugendlichenbedarfs festzusetzen. Nur eine solche Festsetzung erm&#246;glicht den Gerichten, eine begr&#252;ndete Entscheidung dar&#252;ber zu treffen, inwieweit der Betrag von 207 Euro noch im Gestaltungsspiel­raum des Gesetzgebers lag. Der Senat geht weiterhin davon aus, dass der Gesetzgeber den ihm von der Verfassung wegen zustehenden Ge­staltungsspielraum nicht &#252;berschritten hat, als er die Regelleistung zur Sicherung des Lebensunter­halts f&#252;r alleinstehende Erwachsene (nach § 20 Abs. 2 SGB II) mit 345 Euro festgesetzt hat. Die An­nahme von Verfassungswidrigkeit der Vorschrift &#252;ber die Regelleistung f&#252;r Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres l&#228;sst nicht den Schluss zu, dass der Betrag von 207 Euro in jedem Fall als nicht ausreichend anzusehen ist, um den Lebensunterhalt von Kindern unter 14 Jahren zu sichern.“</p>
<p>Die Bundesregierung gibt sich indes gelassen zu dem Urteil und scheint abwarten zu wollen, was der BGH in Karlsruhe entscheiden wird. Nur: Nach der klaren <a href="http://www.elo-forum.net/hartz-iv/hartz-iv/-200901222131.html">Rechtssprechung des Bundessozialgerichtes</a> wird das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes nicht so sehr abweichen von dem Tenor des BSG in Kassel. Denn es w&#228;re mehr als verwunderlich, wenn ein Teil der obersten Gerichtsinstanz in unserem Lande eine kontr&#228;re Entscheidung zu einem anderen Teil treffen w&#252;rde. Dennoch ist hier abwarten angesagt, bis das Bundesverfassungsgericht sich der Hartz IV-S&#228;tze f&#252;r Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr annimmt. Genau um diese Alterszielgruppe ging es bei der Klage vor dem Bundessozialgericht. Die Altersgruppe 14 – 18 Jahre ist hierbei noch gar nicht bedacht, es ist jedoch zu erwarten, dass der BGH in seinem Urteil auch hierzu eine Grundsatzentscheidung f&#228;llen wird.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Doch das Bundessozialgericht ist nicht das erste Gericht in unserem Land, das die Regelungen von <a href="http://hamburglinks.wordpress.com/2009/01/27/bundessozialgericht-hartz-iv-regelleistung-fur-kinder-unter-14-jahre-ist-verfassungswidrig/" rel="nofollow">Kinder-Hartz IV f&#252;r verfassungswidrig</a> h&#228;lt. Bereits das Hessische Landessozialgericht gab sein Urteil dazu ab  unter dem Aktenzeichen AZ L 6 AS 336/07. Dieses Urteil ist bereits in Karlsruhe anh&#228;ngig zur Entscheidung, denn das Gericht in Darmstadt h&#228;lt die S&#228;tze f&#252;r Hartz IV „weder mit der Menschenw&#252;rde in Verbindung mit dem Sozialstaatsgebot, dem Gleichheitsgebot und dem besonderen Diskriminierungsverbot gegen&#252;ber Familien sowie den Grunds&#228;tzen der Normenklarheit, Folgerichtigkeit und Systemgerechtigkeit in Verbindung mit dem Rechtsstaatsprinzip vereinbar.“</p>
<p>Zwei wichtige Urteile von zwei hohen Gerichten in unserem Lande. Nun steht die Entscheidung vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe an. Wann es soweit sein wird, kann nicht gesagt werden. Sicher ist jedoch eines, so oder so wird das Urteil das soziale Gef&#252;ge unseres Landes ver&#228;ndern. Entweder bekommt die Bundesregierung Recht und die „Erfinder“ von Hartz IV. Oder es wird Recht gesprochen <a href="http://www.fixmbr.de/hartz-iv-verstt-gegen-grundgesetz/">im Sinne der Verfassung und des Grundgesetzes</a> und der BGH verlangt eine Neuregelung. Diese k&#246;nnte dann sehr teuer werden, und vor allem m&#246;glicherweise auch im Nachhinein gew&#228;hrt werden. Vielleicht sollte sich die Bundesregierung jetzt schon einmal Gedanken dar&#252;ber machen, wie sie dann mit einem entsprechenden Urteil des Bundesverfassungsgerichtes umgehen mag. Doch es ist das Jahr der Bundestagswahlen, und eine h&#246;chstrichterliche Entscheidung ist nicht mehr vor den Wahlen zu erwarten. Also wie hei&#223;t es so sch&#246;n: Nach mir die Sintflut?</p>

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		<title>Gerichte beenden den F&#252;hrerscheintourismus</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/recht/139-gerichte-beenden-den-fuhrerscheintourismus/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 16:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>

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Es ist schon &#228;rgerlich genug, den F&#252;hrerschein zu verlieren. Wenn sich dann auch noch das Bem&#252;hen um eine neue Fahrerlaubnis als Trick 17 mit Selbst&#252;berlistung erweist, darf man sich getrost als Pechvogel bezeichnen, wenngleich ein wenig Dummheit mit im Spiel war. Zumindest in dem Fall, den der Bundesgerichtshof vorige Woche entschied. Das Urteil hat weitreichende [...]]]></description>
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<p>Es ist schon &#228;rgerlich genug, den F&#252;hrerschein zu verlieren. Wenn sich dann auch noch das Bem&#252;hen um eine neue Fahrerlaubnis als Trick 17 mit Selbst&#252;berlistung erweist, darf man sich getrost als Pechvogel bezeichnen<span id="more-139"></span>, wenngleich ein wenig Dummheit mit im Spiel war. Zumindest in dem Fall, den der Bundesgerichtshof vorige Woche entschied. Das Urteil hat weitreichende Folgen. Die Richter bereiteten dem so genannten F&#252;hrerscheintourismus das endg&#252;ltige Aus. Geklagt hatte ein Autofahrer, dessen in Tschechien erworbener F&#252;hrerschein nicht anerkannt und einbehalten wurde.</p>
<p>14.800 Euro Schadensersatz wollte der Mann vom Freistaat Bayern, weil die Obrigkeit seinen brandneuen Lappen nicht akzeptierte. 2004 war der wegen Trunkenheit im Stra&#223;enverkehr und Fahrerflucht auff&#228;llig gewordene Mann ins EU-Ausland gefahren und hatte dort die Pr&#252;fung abgelegt. Denn in der Bundesrepublik hatte er seine Lizenz 2001 bereits zum zweiten Mal verloren und weigerte sich, ein medizinisch-psychologisches Gutachten beizubringen. Der Kl&#228;ger berief sich auf die alte Rechtssprechung des Europ&#228;ischen Gerichtshofes. Demnach h&#228;tte sein EU-F&#252;hrerschein in den Mitgliedsstaaten grunds&#228;tzlich anerkannt werden m&#252;ssen. Doch seit Juni hat sich das ge&#228;ndert. Der F&#252;hrerscheintourismus ist dank h&#246;chstrichterlichen Urteils der EU vorbei.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Die Entscheidung aus Luxemburg besagt, dass die F&#252;hrerscheine nicht anerkannt werden m&#252;ssen, wenn sie w&#228;hrend einer inl&#228;ndischen Sperrfrist erworben wurden und der Fahrer seinen Wohnsitz nicht in dem Land hat, wo die neuen Papiere ausgestellt wurden. Da beide Punkte auf den aktuellen Fall des Bundesgerichtshofes zutreffen, geht der Mann leer aus. Die Richter folgten konsequent den Vorgaben der EU-Kollegen und best&#228;tigten den bayerischen Beh&#246;rden, dass ihr Vorgehen absolut korrekt war. (Aktenzeichen: Bundesgerichtshof III ZR 212/07)</p>

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		<title>Der BGH spricht Urteil zu Schwarzen Kassen</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 13:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>

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Von vielen wurde das Anlegen und Halten so genannter „Schwarzer Kassen“ bisher gerne als eine Art Kavaliersdelikt hingestellt. Dies wird nun jedoch anders werden – zumindest in rechtlicher Hinsicht.
Heute hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe sein erstes Urteil zu den Schmiergeldzahlungen bei Siemens gef&#228;llt. Und damit wird es richtig ernst in der Unternehmenslandschaft Deutschland. Was bis [...]]]></description>
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<p>Von vielen wurde das Anlegen und Halten so genannter „Schwarzer Kassen“ bisher gerne als <a href="http://www.blog.beck.de/2008/08/19/herausgabe-von-schmiergeldern/">eine Art Kavaliersdelikt</a> hingestellt. Dies wird nun jedoch anders werden – zumindest in rechtlicher Hinsicht.<span id="more-131"></span></p>
<p>Heute hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe sein erstes Urteil zu den Schmiergeldzahlungen bei Siemens gef&#228;llt. Und damit wird es richtig ernst in der Unternehmenslandschaft Deutschland. Was bis jetzt noch gang und g&#228;be war, wird in Zukunft als Untreue gegen das Unternehmen gewertet werden. Und damit wird das Ganze zu einer strafbaren Sache, die nicht ohne Konsequenzen sein wird. Denn selbst das Anlegen einer „Schwarzen Kasse“ wird nun ausreichen, um eine Verurteilung zu erreichen.</p>
<p>Der BGH hob zugleich auch <a href="http://blog.juracity.de/2007-05-14/siemens-schmiergeldskandal-landgericht-darmstadt-verlangt-38-mio-euro.html">ein Urteil des Landgerichts Darmstadt</a> zum Teil auf. In diesem Urteil wurde der ehemalige Finanzchef der Kraftwerkssparte von Siemens zu zwei Jahren auf Bew&#228;hrung verurteilt und au&#223;erdem zu einer Geldbu&#223;e in H&#246;he von 400.000 Euro, wegen „Bestechung im gesch&#228;ftlichen Verkehr und Untreue“. Das im Mai des vergangenen Jahres gesprochene Urteil wurde nun teilweise aufgehoben, mit der Begr&#252;ndung des BGH: &#8220;Indem der Angeklagte Gelder der Siemens AG dieser vorenthielt und in verdeckten Kassen f&#252;hrte, entzog er das Verm&#246;gen seiner Arbeitgeberin. Er handelte dabei gegen ausdr&#252;ckliche Compliance-Vorschriften des Unternehmens und unter Versto&#223; gegen seine arbeitsrechtlichen Pflichten&#8221;. Nun wird das Landgericht Darmstadt ein neues Urteil finden und f&#228;llen m&#252;ssen.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Ein im gleichen Prozess wegen Beihilfe zur Bestechung zu neun Monaten auf Bew&#228;hrung verurteilter Ingenieur wird nun erneut vor Gericht m&#252;ssen. <a href="http://rechtsanwaltsverzeichnis.xwsnet.de/verurteilung-wegen-untreue-im-fall-siemens-besttigt/1476">Der Bundesgerichtshof ordnete eine neue Verhandlung vor dem Landgericht an</a>. Es besteht der Verdacht, dass der Angeklagte als Berater bei den Schmiergeldzahlungen fungiert hat. Das Landgericht Darmstadt hatte die geringen Strafen damit begr&#252;ndet, dass der das Flie&#223;en von tats&#228;chlichen <a href="http://www.b2b-marketing-blog.de/50226711/siemens_schmiert_und_die_allianz_zahlt_70_millionen.php">Schmiergeldzahlungen</a> der Grund f&#252;r eine Bestrafung m&#252;sste. Der BGH hat diesem nun mit seinem ersten Urteil zu den „Schwarzen Kassen“ bei Siemens widersprochen.</p>
<p>Damit macht das oberste Gericht unseres Landes auch endlich den Weg frei, um den Korruptionsskandal bei Siemens endlich juristisch aufarbeiten zu k&#246;nnen. Bei dem Skandal des Industrieunternehmens geht es um die nicht gerade geringe Summe von 1,3 Milliarden Euro, die unter der Hand geflossen sein sollen. Die fast letzten Worte gelten nun jenem, der ehemals der Finanzchef der Kraftwerkssparte von Siemens war: „Ich habe mich keiner Gesetzesverletzung in Deutschland schuldig gemacht.“ Doch manchmal gehen die Uhren manchmal ganz pl&#246;tzlich ganz anders. Das heutige Urteil des BGH ist nicht nur im Falle Siemens eindeutig, sondern auch ein klares Signal an andere Unternehmen. Die Zeiten des Kavaliersdeliktes „Schwarze Kasse“ sind damit endg&#252;ltig vorbei.</p>

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		<title>Keine Akteneinsicht bei Steuerhinterziehung</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/recht/69-keine-akteneinsicht-bei-steuerhinterziehung/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 14:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[

Wie das Bundesverfassungsgericht j&#252;ngst unter dem Aktenzeichen 1 BvR 2388/03 entschieden hat, m&#252;ssen der Steuerhinterziehung Verd&#228;chtigten keine Einsicht in deren Akten beim Bundeszentralamt f&#252;r Steuern (BZSt) gew&#228;hrt werden. Das BZSt dient als deutschlandweite Zentralsammelstelle f&#252;r Informationen &#252;ber und Daten von Steuerfl&#252;chtigen mit Konten, Depots, anderen Geldanlagen oder Gesellschaften im Ausland.
Im vorliegenden Fall hatte sich ein [...]]]></description>
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<p>Wie das Bundesverfassungsgericht j&#252;ngst unter dem Aktenzeichen 1 BvR 2388/03 entschieden hat, m&#252;ssen der Steuerhinterziehung Verd&#228;chtigten keine Einsicht in deren Akten beim Bundeszentralamt f&#252;r Steuern (BZSt) gew&#228;hrt werden. <span id="more-69"></span>Das BZSt dient als deutschlandweite Zentralsammelstelle f&#252;r Informationen &#252;ber und Daten von Steuerfl&#252;chtigen mit Konten, Depots, anderen <a href="http://www.online-kredite.com/geldanlage.html">Geldanlagen</a> oder Gesellschaften im Ausland.</p>
<p>Im vorliegenden Fall hatte sich ein Bundesb&#252;rger auf seine Auskunftsrechte nach dem Bundesdatenschutzgesetz berufen und das BZSt aufgefordert, ihm Einsicht in die &#252;ber ihn gesammelten Daten zu gew&#228;hren, was ihm vom BZSt verwehrt wurde.</p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht stellte sich nun mit seinem Urteil auf die Seite der Steuerbeh&#246;rde und argumentierte, dass die vom BZSt &#252;ber entsprechende <a href="http://www.erp-business-software.de/archivierung.html">Archivierungsprogramme</a> gesammelten Informationen f&#252;r den Staat oder die gerichtliche Verwertung wertlos seien, sobald der betroffene Verbraucher Einsicht in diese erhalten w&#252;rde, was damit begr&#252;ndet wird, dass sich dieser danach aus etwaig ermittelten Schein- und Tarnfirmen zur&#252;ckziehen und Steuern auf andere Weise hinterziehen w&#252;rde.</p>
<p>In diesem Fall w&#252;rde, so die Richter des Bundesverfassungsgerichtes, das Wohl der Allgemeinheit wichtiger sein als das Interesse des Einzelnen auf Akteneinsicht und Information, weshalb die Verweigerung in die Akteneinsicht rechtens sei.</p>

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		<title>Haftung bei der &#220;berziehung eines gemeinsamen Girokontos</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/recht/30-haftung-bei-der-uberziehung-eines-gemeinsamen-girokontos/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 16:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind zwei Ehepartner als Inhaber und Verf&#252;gungsberechtigte eines gemeinsamen Kontos eingetragen, so haften auch beide f&#252;r darauf aufgelaufene Schulden, so ein aktuelles Urteil des Amtsgerichtes Coburg (AZ: 22 0 463/06).]]></description>
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<p>Das Amtsgericht Coburg hat in einem Urteil (AZ: 22 0 463/06) die Haftung beider Ehepartner f&#252;r die auf einem gemeinsamen Konto aufgelaufenen Schulden best&#228;tigt. <span id="more-30"></span>Im Detail ging es dabei um ein Kreditinstitut, bei dem zwei Eheleute ein gemeinsames <a href="http://www.online-kredite.com/kostenloses-girokonto.html">Girokonto</a> unterhalten hatten. Im Laufe der Zeit geriet dieses Konto durch Belastungen des Ehemannes mit etwa 8.400 Euro ins Soll. Er hatte ohne direktes Wissen seiner Frau dar&#252;ber Zahlungen f&#252;r Mieten, Leasingraten, ein Auto und andere Dinge beglichen. Da seine Frau nichts von diesen Zahlungen wusste und sich zwischenzeitlich von ihrem Mann getrennt hatte, wollte sie eine &#220;bernahme der aufgelaufenen Schulden nicht anerkennen. Das Amtsgericht Coburg sah dies aber anders. In ihrem Urteil meinten die Richter, dass Ausgaben wie die des damaligen Ehemannes keine Sonderf&#228;lle darstellen, denn immerhin handelte es sich bei dem Auto beispielsweise um einen Familienwagen. Einen Haftungsausschluss eines der beiden Ehepartner w&#252;rde man nur bejahen k&#246;nnen, wenn der andere Partner Ausgaben get&#228;tigt h&#228;tte, die in Art und H&#246;he absolut ungew&#246;hnlich gewesen w&#228;ren, mit denen der Ehepartner nach Treu und Glauben also nie h&#228;tte rechnen m&#252;ssen. Weitere Details zu diesem Urteil finden interessierte Leser unter anderem auf dem Blog von <a href="http://verbraucherrecht.blogg.de/eintrag.php?id=614">Verbraucherrecht</a>. Im Zuge dieses Urteils k&#246;nnen wir nur noch einmal darauf hinweisen, dass bei einem gemeinsamen Girokonto beide Partner Zugang haben sollten und am besten die monatlichen oder quartalsweisen Kontoausz&#252;ge auch gemeinsam sichten sollten.</p>

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		<title>Besteuerung von Arbeitgeberdarlehen</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 19:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[

Immer wieder gibt es seitens von Arbeitnehmern die Frage, ob ein Arbeitgeberdarlehen lohnsteuerpflichtig ist. Mit Schreiben vom 13. Juni 2007 hat das Bundesfinanzministerium diese Frage in einem Schreiben an die Finanzbeh&#246;rden der L&#228;nder und in Anlehnung an ein Urteil des Bundesfinanzhofs aus 2006 (AZ: VI R 28/05) wie folgt gekl&#228;rt: Ob ein Arbeitgeberdarlehen als geldwerter [...]]]></description>
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<p>Immer wieder gibt es seitens von Arbeitnehmern die Frage, ob ein Arbeitgeberdarlehen lohnsteuerpflichtig ist. Mit Schreiben vom 13. Juni 2007 hat das Bundesfinanzministerium diese Frage in einem Schreiben an die Finanzbeh&#246;rden der L&#228;nder und in Anlehnung an ein Urteil des Bundesfinanzhofs aus 2006 (AZ: VI R 28/05) wie folgt gekl&#228;rt: <span id="more-16"></span>Ob ein Arbeitgeberdarlehen als geldwerter Vorteil zu versteuern ist, h&#228;ngt von den Konditionen ab, zu denen der Kredit begeben wurde. Ist im Darlehensvertrag keinerlei Vereinbarung &#252;ber zu zahlende Zinsen enthalten, so gilt es als zinslos und muss zwingend versteuert werden. Haben die Vertragsparteien jedoch einen markt&#252;blichen Zinssatz vereinbart, so ergibt sich aus dem Darlehen kein lohnsteuerlich relevanter Vorteil. F&#252;r die Feststellung, ob ein markt&#252;blicher Zinssatz vereinbart wurde, gilt der Vergleich mit dem Effektivzinssatz f&#252;r Neugesch&#228;fte der Deutschen Bundesbank. Von diesem Referenzzins werden vier Prozent abgezogen und mit dem Darlehenszins verglichen. Entsteht beim Vergleich des Darlehenszinses mit dem Referenzzins eine monatliche Differenz von mehr als 44 Euro, so liegt ein geldwerter Vorteil vor. Das gesamte Darlehen ist dann als geldwerter Vorteil zu versteuern, auch wenn die Differenz nur geringf&#252;gig &#252;ber den 44 Euro liegt. Weitere Informationen zur steuerlichen Behandlung von Arbeitgeberdarlehen finden interessierte Leser unter anderem in folgendem Blog: „<a href="http://stbkienzler.wordpress.com/2007/07/30/geldwerter-vorteil-bei-arbeitgeberdarlehen/">Geldwerter Vorteil bei Arbeitgeberdarlehen</a>“.<br />
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		<title>Steuerliche Absetzbarkeit der Zinsen einer Baufinanzierung</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/recht/12-steuerliche-absetzbarkeit-der-zinsen-einer-baufinanzierung/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Aug 2007 09:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[

Laut dem Urteil des Bundesfinanzhofs (AZ: IX B 2/07) kann ein Immobilienbesitzer die kompletten Zinsen f&#252;r seine Baufinanzierung nur dann steuerlich absetzen, wenn die betreffende Immobilie auch komplett fremdvermietet wird. Erfolgt eine teilweise Eigennutzung, kann der Eigent&#252;mer auch nur die um den Eigenanteil geminderten Zinsen der Baufinanzierung geltend machen. Auch bei einer sp&#228;ter erfolgten Umschuldung [...]]]></description>
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<p>Laut dem Urteil des Bundesfinanzhofs (AZ: IX B 2/07) kann ein Immobilienbesitzer die kompletten Zinsen f&#252;r seine <a href="http://www.online-kredite.com/immobilienkredit.html">Baufinanzierung</a> nur dann steuerlich absetzen, wenn die betreffende Immobilie auch komplett fremdvermietet wird. <span id="more-12"></span>Erfolgt eine teilweise Eigennutzung, kann der Eigent&#252;mer auch nur die um den Eigenanteil geminderten Zinsen der Baufinanzierung geltend machen. Auch bei einer sp&#228;ter erfolgten Umschuldung zum Beispiel im Zuge einer <a href="http://www.online-kredite.com/anschlussfinanzierung.html">Anschlussfinanzierung</a> k&#246;nnen nur die f&#252;r den fremdvermieteten Teil der Immobilie aufgewendeten Zinsen abgesetzt werden. Im entsprechenden Fall vor dem Bundesfinanzhof wollte ein Kreditnehmer die gesamten Zinsen aus seiner Baufinanzierung steuerlich absetzen. Dabei hatte er seine Immobilie urspr&#252;nglich komplett fremdvermietet, jedoch nach einigen Jahren einen Teil davon selbst genutzt. Nach erfolgter Umschuldung der Anfangsfinanzierung versuchte er, die Zinsen der Anschlussfinanzierung auf den fremdvermieteten Teil der Immobilie zu schreiben, w&#228;hrend er den Betrag f&#252;r die Tilgung des Darlehens auf den eigengenutzten Teil schreiben wollte. Mit diesem Vorgehen stie&#223; er auf wenig Gegenliebe beim zust&#228;ndigen Finanzamt, welches diese kreative Form der Kreditaufteilung zur&#252;ckwies. Dagegen klagte er vor dem Bundesfinanzhof, welcher sich in seinem Urteil auf die Seite des Finanzamtes stellte. Er h&#228;tte bereits den ersten Kredit in einen privaten und einen gewerblichen Teil trennen m&#252;ssen, um auch nach einer Umschuldung weiter so zu verfahren. Da er dies aber nicht getan hatte, kann er auch den neu aufgenommenen Kredit nicht derart aufteilen, weshalb er auch nur den f&#252;r den fremdvermieteten Teil der Immobilie aufgewandte Zinsen steuerlich absetzen kann.</p>

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