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	<title>Finanzblog &#187; Politik</title>
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	<description>Informatives, Neues und Kritisches aus der Finanzwelt</description>
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		<title>Wahlkampf auf dem R&#252;cken von Opel und Co.</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 09:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Opel]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Sache Beteiligung des Staates ist nicht das einfachste Thema. Auch nicht eine Insolvenz eines Unternehmens. Normalerweise w&#252;rde so etwas nicht viel Wirkung nach au&#223;en haben und schon gar nicht sehr medienwirksam sein. Aber wie gesagt, nur normalerweise.]]></description>
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<p>Die Sache Beteiligung des Staates ist nicht das einfachste Thema. Auch nicht eine Insolvenz eines Unternehmens. Normalerweise w&#252;rde so etwas nicht viel Wirkung nach au&#223;en haben und schon gar nicht sehr medienwirksam sein.<span id="more-340"></span> Aber wie gesagt, nur normalerweise. Denn wir reden hier nicht von einem gerade kleinen Unternehmen, sondern von Opel. Einem Traditionsautobauer mit mehr als 25.000 Arbeitspl&#228;tzen in Deutschland, der durch den Mutterkonzern General Motors schwer ins Taumeln gekommen ist. Nun mag man ja sagen: 25.000 Arbeitspl&#228;tze? Das ist nicht viel, und hat nicht wirklich Systemrelevanz f&#252;r unser Land. Nein, die Zahl der unmittelbar bei Opel betroffenen Arbeitnehmer ist wirklich nicht hoch. Doch dazu kommen unz&#228;hlige Arbeitspl&#228;tze bei Autozulieferern und bei Autoh&#228;ndlern. Und was noch dazukommt, ist eine ganz andere, jedoch f&#252;r die &#214;ffentlichkeit nicht mindere Tatsache: Es ist Wahljahr und in wenigen Tagen stehen die Europawahlen an. Und im September dann die Bundestagstagswahlen. Grund genug f&#252;r die Damen und Herren Politiker, immer mehr mit dem Wahlkampf zu beginnen, und dies auf dem R&#252;cken von Opel und anderen, wirtschaftlich angeschlagenen Unternehmen auszutragen.</p>
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<p>Da reibt sich einer an dem anderen, und den guten Herrn zu Guttenberg hassen alle gerade sowieso in der Gro&#223;en Koalition, wie es scheint. Ist es dabei aber nicht seltsam, wie sehr gerade <a href="http://www.news-adhoc.com/guttenberg-weist-kritik-an-plaenen-zu-opel-insolvenz-zurueck-idna2009053033835/">seine &#228;u&#223;erst realistischen T&#246;ne </a>auf, zum Teil sogar sehr barsche, Kritik sto&#223;en?</p>
<p>W&#228;hrend Kanzlerin Merkel, Vizekanzler Steinmeier, Bundesfinanzminister Steinbr&#252;ck und Hessens Ministerpr&#228;sident Koch f&#252;r eine staatliche Hilfe bei Opel waren, sah zu Guttenberg die Gefahr eines solchen &#220;berbr&#252;ckungskredits ohne Sicherheiten im Hintergrund, ob der deutsche Autohersteller damit auch wirklich gerettet sei. Eine &#220;bermacht f&#252;r die Hilfe von Vater Staat f&#252;r Opel, und der Neue, der erst seit kurzer Zeit im Amt befindliche Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg schl&#228;gt v&#246;llig quer und vor allem ganz andere T&#246;ne an. Und bleibt auch weiter seiner Linie treu, trotz Beschuss von allen Seiten.</p>
<p>&#8220;Staatliche Beteiligungen an Unternehmen der Realwirtschaft kommen f&#252;r mich auch weiterhin nicht in Frage.&#8221; sagte er deshalb heute auch bei einer Podiumsdiskussion der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Und macht damit klar: Die Sache Opel ist wird sich nicht wiederholen, auch nicht f&#252;r ein Unternehmen wie Arcandor, das jetzt laut nach Hilfen f&#252;r die bereits seit Jahren angeschlagene Warenhauskette Karstadt schreit und teilweise bereits in Richtung Erpressung ging. Wenn ihr uns kein Geld gebt, machen wir den Laden bald Dich. So klang es vor einigen Tagen aus der Konzernzentrale von Arcandor. Und doch werden die Schreie vergeblich sein. Denn ausnahmsweise ziehen zu Guttenberg und Kanzlerin Merkel hier wieder an einem Strang: &#8220;Ich bleibe dabei, dass wir bei Opel einen Sonderfall hatten. Ich sehe keinen zweiten solchen Fall&#8221;, sagte die Bundeskanzlerin heute bei der gleichen Podiumsdiskussion.</p>
<p>Doch zu Guttenberg ging hier, anders als Angela Merkel, noch weiter in die Tiefe. &#8220;Wir werden uns bei jedem Eingreifen deutlich machen m&#252;ssen, ob wir auch eine Exit-Strategie haben&#8221;, weshalb es f&#252;r staatliche Ma&#223;nahmen klare Kriterien geben m&#252;sse. &#8220;Diese Kriterien k&#246;nnen nicht die Lautst&#228;rke des Rufens sein und auch nicht die Medienrelevanz der betroffenen Unternehmen&#8221;.</p>
<p>Seinen Kritikern wirft er dann noch entgegen, nicht streitend, aber mit wohlformulierten Worten:</p>
<p>&#8220;Wir sind aufgerufen, in diesem Land der Stigmatisierung des Begriffes Insolvenz entgegen zu wirken.&#8221; Denn es k&#246;nne &#8220;sehr wohl sein, dass in den n&#228;chsten Wochen und Monaten diese Option eine hilfreichere sein mag.&#8221; Und: &#8220;S&#228;tze wie: &#8216;Auf die zwei, drei Milliarden kommt es auch nicht mehr an&#8217; d&#252;rfen nicht hoff&#228;hig werden&#8221;.</p>
<p>Und damit trifft er den Nagel auf den Kopf, der neue Bundeswirtschaftsminister. Milliarde um Milliarde wird gerade verschleudert, ohne hinzusehen, ob das Ganze eigentlich etwas bringt. <a href="http://blog.handelsblatt.de/weitwinkel/eintrag.php?id=608">Die Hypo Real Estate, l&#228;ngst dem Untergang geweiht</a>, verschlingt wie ein gieriges Monster Milliarden in dreistelliger H&#246;he und kriegt immer noch nicht genug. Denn genau hier setzt er weiter an, und macht seine eigene Meinung deutlich: &#8220;Enteignung ist das g&#228;nzlich falsche Signal, egal wie erfolgreich man am Ende des Tages auch damit gewesen sein mag.&#8221;&gt; Und gibt dies in gewisser Weise auch als Antwort auf das, was die Kanzlerin etwa zwei Stunden vor ihm gesagt hatte: &#8220;Wir haben uns lange herumgeq&#228;lt mit der Frage der Enteignung einer Bank. Wir haben so viele Barrieren eingebaut, dass es dazu nun m&#246;glicherweise nicht kommen muss.&#8221; Denn als Bundeskanzlerin k&#246;nne sie es &#8220;schwer vertreten&#8221;, <a href="http://blog.zeitenwende.ch/hansruedi-ramsauer/hre-verstaatlichen-und-zwar-sofort/">eine Bank &#8220;mit Steuergeldern wieder aufzup&#228;ppeln&#8221;</a>.  Die Frage nach den Randbedingungen stelle sich hierbei.</p>
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<p>Die Fronten sind also weiter klar. In manchen Punkten geht man als Bundesregierung konform weiter, in manchen Punkten unterscheiden sich die Wege und die Gedanken v&#246;llig voneinander. Realistisch betrachtet muss man jedoch eines sagen: Es kann und darf nicht sein, dass der Staat f&#252;r Unternehmen wie Arcandor in die Bresche springt, die gar nicht aufgrund der Wirtschaftskrise Probleme haben, sondern deren desolater Zustand bereits in guten wirtschaftlichen Zeiten eine Tatsache war. Es w&#228;re nur sch&#246;n, wenn die Schreie nach Hilfen endlich verstummen w&#252;rden und die Bundesregierung den Weg gehen w&#252;rde, den zu Guttenberg einschlagen will: Den Weg des `Wir lassen uns von niemandem erpressen´.</p>
<p>Aber es ist eben das Superwahljahr 2009 und so k&#246;nnen wir zwar hoffen, nichts davon wird sich jedoch in der Realit&#228;t wiederfinden. Denn es ist Wahlkampf – und dieser wird nun mal gerade ausgetragen auf dem R&#252;cken von Opel und Co.</p>

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		<title>Im Kampf gegen die Weltfinanzkrise &#8211; Die Strategien der L&#228;nder und das G-20 Gipfeltreffen</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/politik/282-im-kampf-gegen-die-weltfinanzkrise-die-strategien-der-lander-und-das-g-20-gipfeltreffen/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 09:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[G20 Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunkturprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die globale Rezession schreitet voran, die Weltwirtschaft steht auf wackeligen Beinen und bei den Menschen w&#228;chst die Angst und Unsicherheit Tag f&#252;r Tag. Die Staatsoberh&#228;upter der L&#228;nder haben Konjunkturpakete geschn&#252;rt und beim G-20 Gipfeltreffen in London berieten sich die zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenl&#228;nder &#252;ber das weitere Vorgehen und &#252;ber die M&#246;glichkeiten die Weltwirtschaft wieder anzukurbeln.]]></description>
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<p>Die globale Rezession schreitet voran, die Weltwirtschaft steht auf wackeligen Beinen und bei den Menschen w&#228;chst die Angst und Unsicherheit Tag f&#252;r Tag.<span id="more-282"></span> Die Staatsoberh&#228;upter der L&#228;nder haben Konjunkturpakete geschn&#252;rt und beim G-20 Gipfeltreffen in London berieten sich die zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenl&#228;nder &#252;ber das weitere Vorgehen und &#252;ber die M&#246;glichkeiten die Weltwirtschaft wieder anzukurbeln.</p>
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<p><strong>Nationale Ma&#223;nahmen</strong></p>
<p>Viele Nationen haben bereits auf die schwierige Wirtschaftslage reagiert und erste Ma&#223;nahmen getroffen. In den USA, wo die Weltfinanzkrise im Sommer 2007 als Immobilienkrise begann, werden vom Staat insgesamt 789,5 Milliarden Dollar (614 Milliarden Euro) zur Rettung der Wirtschaft bereitgestellt. Circa 35 Prozent der Gesamtsumme sollen f&#252;r eine Steuererleichterung der US-B&#252;rger sorgen, die restlichen 65 Prozent sind f&#252;r staatliche Investitionen vorgesehen. Das Nachbarland Kanada beschloss ein Aktionspaket von umgerechnet 25 Milliarden Euro und in Mexiko werden die Autobauer mit rund 500 Millionen Euro von ihrer Regierung unterst&#252;tzt. Aber auch Asien reagiert auf die Krise. China verabschiedete im November 2008 ein Konjunkturprogramm im Umfang von mehr als 400 Milliarden Euro und Japan reagierte bereits mit drei Aktionspaketen von insgesamt 580 Milliarden Euro auf die eintretende Rezession. Auch Russland entschloss sich f&#252;r finanzielle Hilfsma&#223;nahmen und gab bereits an die 160 Milliarden Euro zur Stabilisierung der russischen Wirtschaft aus.</p>
<p>In Europa sieht es nicht anders aus. Gro&#223;britannien senkte die Mehrwertsteuer von 17,5 auf 15 Prozent und beschloss ein Konjunkturpaket von rund 22 Milliarden Euro, nachdem bereits im Oktober ein Rettungspaket f&#252;r die Banken vorgelegt wurde, das insgesamt ein Volumen von 663 Milliarden Euro hat. Frankreich schn&#252;rte gleich drei Pakete: 22 Milliarden Euro wurden f&#252;r <a href="http://www.online-kredite.com/kredit-fuer-selbstaendige.html">Kredite f&#252;r Selbstst&#228;ndige</a> und f&#252;r den Mittelstand aufgebracht, 360 Milliarden Euro f&#252;r den Finanzsektor und nun sollen noch einmal 26 Milliarden Euro in die Autoindustrie und die Bauwirtschaft flie&#223;en. Spanien schn&#252;rte ein Konjunkturpaket von insgesamt 40 Milliarden Euro und Italien beschloss im November 2008 in den n&#228;chsten zwei Jahren rund 80 Milliarden Euro zur Wiederbelebung der Konjunktur bereitzustellen. Auch Deutschland f&#252;gt sich mit seinem Konjunkturpaket von rund 30 Milliarden Euro in diese Reihe ein und versucht somit aktiv etwas gegen die Krise zu unternehmen.</p>
<p><strong>G-20 Gipfeltreffen in London</strong></p>
<p>US-Pr&#228;sident Barack Obama &#228;u&#223;erte sich positiv &#252;ber den Ausgang des vergangenen Gipfels der wichtigsten Industrie- und Schwellenl&#228;nder und bezeichnete ihn als „echten und beispiellosen Fortschritt“. Obama ist sich sicher: „Der einzige Weg aus einer Rezession globalen Ausma&#223;es ist eine weltweit koordinierte Antwort“. Besonders Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Pr&#228;sident Nicolas Sarkozy traten beim Gipfeltreffen in London mit enormer St&#228;rke auf und forderten konkrete Formulierungen und Beschl&#252;sse. Merkel: „Wir wollen Ergebnisse, die die Welt ver&#228;ndern!“. Und so kam es dann auch. Der Gipfel endete mit der Zufriedenheit aller Teilnehmer und einem recht positiven Echo der Weltpresse.</p>
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<p><strong>Die Beschl&#252;sse im &#220;berblick:</strong></p>
<ul>
<li>Financial Stability Board – Eine neue &#220;berwachungsbeh&#246;rde soll geschaffen werden, die die im Vorfeld Gefahren erkennen und entsprechende Abwehrma&#223;nahmen einleiten soll.&#220;berwachung von Hedge-Fonds und Rating-Agenturen – Die wichtigsten Institutionen des Finanzmarktes sollen in Zukunft st&#228;rker &#252;berwacht werden. Weiterhin sollen riskante Gesch&#228;fte nur noch mit einem geringeren, festgelegten Anteil an Fremdkapital durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnen.</li>
<li>Steueroasen &#8211; „Die &#196;ra des Bankgeheimnisses ist vor&#252;ber“ hei&#223;t es im neunseitigen Abschlusskommuniqué, in dem eine schwarze Liste aller Staaten ver&#246;ffentlicht wurde, die sich einer Zusammenarbeit im Kampf gegen Geldw&#228;sche, Steuerflucht, sowie in Fragen der Finanzaufsicht verweigern. Darunter: Costa Rica, die Philippinen, Malaysia und Uruguay.</li>
<li>Internationale W&#228;hrungsfonds (IWF) &#8211; 500 Milliarden Dollar flie&#223;en an den IWF, dessen Kreditreserven somit verdreifacht werden sollen.</li>
<li>Weltbank &#8211; Das Budget der Weltbank soll um ganze 100 Milliarden Dollar erh&#246;ht werden – vorrangig als <a href="http://www.online-kredite.com/">Kredite</a> an Entwicklungsl&#228;nder oder f&#252;r &#228;hnliche Zwecke.</li>
<li>Welthandel &#8211; In den n&#228;chsten zwei Jahren sollen bis zu 250 Milliarden Dollar zus&#228;tzlicher Staatsgarantien f&#252;r Exporte in andere L&#228;nder flie&#223;en, um die Weltwirtschaft wieder anzukurbeln.</li>
<li>Managergeh&#228;lter – In diesem Bereich sollen in Zukunft strengere Vorgaben eingef&#252;hrt und der Fokus auf ein langfristiges Wachstum gelegt werden.</li>
<li>Klimawandel – Auch der Kampf gegen den Klimawandel soll fortgef&#252;hrt werden und nicht in den Hintergrund treten.</li>
<li>Weiteres G20-Treffen – Ein erneutes Treffen soll noch vor Ende dieses Jahres erfolgen.</li>
</ul>

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		</item>
		<item>
		<title>Die Regulierung der Finanzm&#228;rkte &#8211; Alles nur falsche Versprechen von Barack Obama?</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/politik/264-die-regulierung-der-finanzmarkte-alles-nur-falsche-versprechen-von-barack-obama/</link>
		<comments>http://www.online-kredite.com/blog/politik/264-die-regulierung-der-finanzmarkte-alles-nur-falsche-versprechen-von-barack-obama/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 19:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[George W. Bush]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Die USA taten sich schon immer schwer, die Fehler ihres eigenen Verhaltens zu sehen. Das Eingest&#228;ndnis vom im Januar 2009 in den Pr&#228;sidenten-Ruhestand gegangenen George W. Bush vor einigen Monaten, dass die USA die Hauptschuld an der aktuellen Krise der Finanzwelt treffe, mutete da schon fast wie ein Wunder an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Die USA taten sich schon immer schwer, die Fehler ihres eigenen Verhaltens zu sehen. Das Eingest&#228;ndnis vom im Januar 2009 in den Pr&#228;sidenten-Ruhestand gegangenen George W. Bush vor einigen Monaten<span id="more-264"></span>, dass die USA die Hauptschuld an der aktuellen Krise der Finanzwelt treffe, mutete da schon fast wie ein Wunder an – kaum zu glauben und deshalb um so erstaunlicher.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Mit keinem Wort wurde jedoch von einer versch&#228;rften Kontrolle der Finanzm&#228;rkte gesprochen, um die Krise nicht noch schlimmer werden zu lassen – und kommende Krisen gleich zu Beginn abschw&#228;chen zu k&#246;nnen. Auch als der neue US-Pr&#228;sident, Barack Obama, in sein Amt trat und George W. Bush damit abl&#246;ste, waren nicht wirklich neue T&#246;ne in der Hinsicht zu vernehmen. Es schien, als sei es den beiden alles &#252;berragenden Parteien in den USA, den Demokraten (der Partei von Barack Obama) und den Republikanern (der Partei von George W. Bush), v&#246;llig egal, was mit den Finanzm&#228;rkten ist.</p>
<p>Es ging nur darum, den Kreditmarkt, der durch die Immobilienkrise <a href="http://balkanblog.org/2009/01/27/die-hintermanner-aus-politik-und-wirtschaft-des-grossten-bankraubes-der-geschichte/">die Finanzwelt in ein tiefes Loch gerissen</a> hatte, wieder k&#252;nstlich aufzubl&#228;hen, dies sogar mit finanzieller Hilfe von Seiten des Staates. Von einer Finanzmarkt-Kontrolle wollte man jedoch nicht wirklich etwas wissen, bis zu dem Punkt, an dem die Europ&#228;ische Union immer mehr Druck auf die USA aus&#252;bte. Erst ab da an schien man einzulenken. Ob dies jedoch wirklich so ist, zweifeln inzwischen immer mehr Experten an, darunter so gro&#223;e und wichtige Namen wie der von <a href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2008/10/nobelpreistrager-joseph-e-stiglitz-2001-hier-spielen-kids-mit-dem-geld-anderer-leute.php">Joseph Stiglitz</a>, der Wirtschaftsnobelpreistr&#228;ger des Jahres 2001.</p>
<p>Dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ sagte Stiglitz jetzt &#8220;Die amerikanische Regierung spricht zwar viel von st&#228;rkerer Regulierung der Finanzm&#228;rkte. Aber ich habe Zweifel, dass sie es ernst meint. Wir m&#252;ssen unser Rettungsprogramm f&#252;r den Finanzsektor neu ausrichten. Es sollten vor allem jene Banken Geld (bzw. <a href="http://www.online-kredite.com/">Kredite</a>, Anm. d. Red.) von der Regierung bekommen, die es tats&#228;chlich verleihen (ob als <a href="http://www.online-kredite.com/guenstiger-online-kredit.html">Privatkredit</a> an Verbraucher, <a href="http://www.online-kredite.com/kredit-fuer-selbstaendige.html">Kredit f&#252;r Selbstst&#228;ndige</a> oder etwa zu Zwecken der <a href="http://www.online-kredite.com/immobilienkredit.html">Baufinanzierung</a> – Anm. d. Red.). Im Gegenzug m&#252;ssen diese Institute verstaatlicht werden. Dann kann die Regierung jene Gesch&#228;ftsfelder schlie&#223;en, die mit der Kreditvergabe nichts zu tun haben und in den &#252;brigen sicherstellen, dass die Banken keine esoterischen Wertpapier-Wetten mehr veranstalten, die sie selber nicht verstehen. Zudem sollten L&#228;nder mit einem positiven Leistungsbilanzsaldo einen Teil ihrer &#220;bersch&#252;sse an den Weltw&#228;hrungsfonds abf&#252;hren.&#8221;</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Klare Worte des Nobelpreistr&#228;gers <a href="http://womblog.de/2009/03/28/vor-dem-g20-weltfinanzgipfel-die-welt-steht-am-scheideweg/">im Schatten des nahenden zweiten Weltfinanzgipfels</a> in London. Ob es dort zu grundlegenden Regelungen seitens der USA kommen wird, zur Einsichten der Weltmacht und zu einem neuen Weg? Es ist zu bezweifeln, zu lange wird das Spiel schon gespielt, das derzeit l&#228;uft&#8230;</p>

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		<item>
		<title>Schlechte Nachrichten f&#252;r angeschlagene Unternehmen: Es wird keine Sonderbehandlung geben!</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/politik/233-schlechte-nachrichten-fur-angeschlagene-unternehmen-es-wird-keine-sonderbehandlung-geben/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 15:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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Das heutige Treffen des Bundeswirtschaftsministers zu Guttenberg mit den Wirtschaftsministern der einzelnen Bundesl&#228;nder hat zu einer klaren Linie gef&#252;hrt: Es wird keine Sonderbehandlung von angeschlagenen Unternehmen geben. &#8220;Gravierende Wettbewerbsverzerrungen m&#252;ssen vermieden werden&#8221;, sagte der Bundeswirtschaftsminister nach dem Treffen in Berlin. Eine staatliche Hilfe werde nun dann gew&#228;hrt, wenn der private Eigent&#252;mer ein unternehmerisches Konzept vorlegen [...]]]></description>
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<p>Das heutige Treffen des Bundeswirtschaftsministers zu Guttenberg mit den Wirtschaftsministern der einzelnen Bundesl&#228;nder hat zu einer klaren Linie gef&#252;hrt: Es wird keine Sonderbehandlung von angeschlagenen Unternehmen geben.<span id="more-233"></span> &#8220;Gravierende Wettbewerbsverzerrungen m&#252;ssen vermieden werden&#8221;, sagte der Bundeswirtschaftsminister nach dem Treffen in Berlin. Eine staatliche Hilfe werde nun dann gew&#228;hrt, wenn der private Eigent&#252;mer ein unternehmerisches Konzept vorlegen k&#246;nne, welches auch tragf&#228;hig sei.</p>
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<p>Dies bedeutet nun weiteres Zittern und Bangen um Opel. Schon am Wochenende hatte sich <a href="http://blog.birni.eu/2008/04/15/zeitarbeit-vs-festanstellung/">Martin Kannegiesser</a>, der Vorsitzendes des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, sehr deutlich ge&#228;u&#223;ert. „In dem Moment, wo Sie in einem Unternehmen grunds&#228;tzlich anfangen, Wettbewerb zu verzerren gegen&#252;ber den anderen, die sich am Markt eben nicht durchgesetzt haben, und wenn ein gro&#223;er Automobilhersteller gescheitert ist, dann ist er gescheitert, dann muss man sehen, wie man helfen kann, dass er in die anderen Strukturen sich irgendwo wieder einfindet. Es hei&#223;t ja immer, das Werk in Eisenach sei problemlos auch anderweitig verwertbar.“, sagte er in einem Interview mit dem Deutschlandfunk.</p>
<p>Mit der Entscheidung beim heutigen Treffen von Bund und L&#228;ndern unter der Leitung von <a href="http://wiegold.focus.de/augen_geradeaus/2009/02/guttenberg-und-die-punktzielmunition.html">zu Guttenberg</a> wurde auch ganz klar ein Signal gesetzt: Nicht jeder kann jetzt an der T&#252;r des Staates anklopfen und Geld verlangen. Der Staat macht sich so nicht mehr gef&#252;gig und verweigert sich dem Weg zur Melkkuh der Wirtschaft. Klare Standpunkte. Nun wird sich zeigen m&#252;ssen, ob Opel denn ein tragf&#228;higes Konzept vorlegen wird. Das erste scheint ja bis jetzt nicht so sonderlich gut bei der Bundesregierung angekommen zu sein.</p>
<p>Doch zu Guttenberg hatte noch einiges mehr gesagt: &#8220;Um die Krise schnell zu &#252;berwinden und eine Br&#252;cke zum n&#228;chsten Aufschwung zu schlagen, ist eine enge Abstimmung der Wirtschaftspolitik von Bund und L&#228;ndern erforderlich. Der heutige Austausch hat ein erfreulich hohes Ma&#223; an &#220;bereinstimmung gezeigt. Bund und L&#228;nder arbeiten an einer z&#252;gigen Umsetzung des <a href="http://www.blogspan.net/presse/bundesminister-zu-guttenberg-setzt-konjunkturpaket-schnell-um-und-startet-die-erweiterte-forderung-im-zentralen-innovationsprogramm-mittelstand-zim/mitteilung/37069/">&#8216;Pakts zur Sicherung von Stabilit&#228;t und Besch&#228;ftigung&#8217;</a>. Ich begr&#252;&#223;e die Bereitschaft der L&#228;nder, alle M&#246;glichkeiten der Beschleunigung der Auftragsvergabe auszusch&#246;pfen, um das beschlossene umfangreiche Zukunftsinvestitionsprogramm schnell wirksam werden zu lassen. Wir waren uns weiterhin dar&#252;ber einig, dass Hilfen an einzelne Unternehmen aus dem Kredit- und B&#252;rgschaftsrahmen des Bundes, der ein Volumen von 115 Mrd. Euro hat, nur nach klaren Kriterien und gr&#252;ndlicher Pr&#252;fung gegeben werden k&#246;nnen. Der Staat kann und muss unternehmerische Anpassungsprozesse in der Krise flankieren und erleichtern &#8211; ersetzen kann er die notwendigen Eigenanstrengungen nicht. Gravierende Wettbewerbsverzerrungen m&#252;ssen vermieden werden. Grundlage f&#252;r staatliche Hilfe muss stets ein tragf&#228;higes unternehmerisches Konzept der privaten Eigent&#252;mer sein.&#8221;</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Wie gesagt, klare Worte. Ein gradliniger Mann, wie es scheint. Der Kontrapunkt zu seinem Vorg&#228;nger, Glos, der blass ins Amt kam und blass blieb bis zu seinem pl&#246;tzlichen Ausscheiden. Vielleicht geht es jetzt wieder voran mit dem Bundeswirtschaftsministerium. Vielleicht aber hat Karl-Theodor zu Guttenberg einfach nur den richtigen Zeitpunkt erwischt, Bundeswirtschaftsminister zu werden.</p>

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		<title>Das Enteignungsgesetz kommt in Form des Rettungs&#252;bernahmegesetzes</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/politik/222-das-enteignungsgesetz-kommt-in-form-des-rettungsubernahmegesetzes/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 11:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die Bundesregierung hat die Nase eindeutig voll von den Eskapaden der Hypo Real Estate und seines Hauptinvestors JC Flowers. Jetzt werden andere Ma&#223;nahmen eingef&#252;hrt. Die h&#228;rteste, die staatliche Zwangsenteignung zur Rettung des Spezialisten f&#252;r Immobilienfinanzierungen, wurde heute vom Bundeskabinett best&#228;tigt. Kanzlerin Merkel sagte dazu: „Wir tun das nicht, um die Marktwirtschaft auszuhebeln, sondern um die Marktwirtschaft [...]]]></description>
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<p>Die Bundesregierung hat die Nase eindeutig voll von den Eskapaden der Hypo Real Estate und seines Hauptinvestors JC Flowers. Jetzt werden andere Ma&#223;nahmen eingef&#252;hrt.<span id="more-222"></span> Die h&#228;rteste, die staatliche Zwangsenteignung zur Rettung des Spezialisten f&#252;r <a href="http://www.online-kredite.com/immobilienkredit.html">Immobilienfinanzierungen</a>, wurde heute vom Bundeskabinett best&#228;tigt. Kanzlerin Merkel sagte dazu: „Wir tun das nicht, um die Marktwirtschaft auszuhebeln, sondern um die Marktwirtschaft wieder zum Funktionieren zu bringen.”</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Das F&#252;r und wieder einer Enteignung liegt auf der Hand: Zum einen sind es die Schatten der deutschen Vergangenheit und die Frage, ob der Staat so viel Kontrolle &#252;ber ein gro&#223;es Unternehmen haben sollte, die einen dabei schlucken lassen. Auf der anderen Seite kann ein wichtiges Geldinstitut wie die <a href="http://www.berlinkontor.de/04.02.2009/kampf-um-hre-enteignung-geht-weiter.html">Hypo Real Estate</a> nicht gegen die Wand gefahren werden, wenn man nicht dabei riskieren will, dass die Finanzwirtschaft des eigenen Landes einen nicht gerade unbetr&#228;chtlichen Schaden dabei nimmt.</p>
<p>Dennoch ist eine Enteignung, wie sie auch immer hei&#223;en mag, immer eine Sache, bei der letztlich nicht einmal gesagt werden kann, was sie wirklich bringen wird. Vielleicht kommt kurz darauf der v&#246;llige Zusammenbruch und dann steht der Bund mit einem milliardenschweren Klotz am Bein da, f&#252;r den Geld ohne Ende heraus verpulvert wurde.</p>
<p>„Das zerst&#246;rt das Vertrauen von in- und ausl&#228;ndischen Investoren in den Standort Deutschland nachhaltig.” sagte der Pr&#228;sident des BDI, des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Peter Keitel, dazu. Die Frage ist nur: Brauchen wir Investoren aus anderen L&#228;ndern wirklich so dringend, wie Keitel es als Tatsache hinstellt? Gerade am Beispiel des <a href="http://www.meinung.info/meinungen/wirtschaft/insolvenzverwalter-glaubt-an-zukunft-fuer-maerklin-20090205.html">Modelleisenbahnherstellers M&#228;rklin</a> kann man doch im Moment am Besten erkennen, wie Investoren ein Unternehmen regelrecht kaputtmachen und aussaugen k&#246;nnen. Nat&#252;rlich sind Investoren wichtig, aber noch wichtiger ist ihre Intention f&#252;r eine Investition, also das Warum ihrer <a href="http://www.online-kredite.com/geldanlage.html">Geldanlage</a> in ein Unternehmen. Geht es nur darum, ein Unternehmen zu erwerben, es aber selbst die Schulden abzahlen zu lassen, den Gewinn aber abzusch&#246;pfen, dann ist der Tod des Unternehmens regelrecht vorherbestimmt.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Wie eben <a href="http://www.hr-newsblog.com/2009/02/m%C3%A4rklin-insolvenzantrag-trifft-spielwaren-facheinzelhandel.html">am Beispiel M&#228;rklin</a> bestens zu sehen ist, und man sich fragt, ob nicht hier auch ein Handeln des Staates erforderlich gewesen w&#228;re. Nicht im Rahmen einer Enteignung, wie bei der Hypo Real Estate, sondern im Rahmen einer ge&#228;nderten Gesetzgebung, die jenen Investoren einen Riegel vorschiebt, die ein Unternehmen finanziell im Endeffekt nur ausbluten und es dann untergehen lassen wollen.</p>
<p>Im Falle M&#228;rklin ist zumindest inzwischen die Stuttgarter Staatsanwaltschaft auf dem Plan, die derzeit &#252;berpr&#252;ft, ob es Ermittlungen wegen der gezahlten Beraterhonorare in zweistelliger Millionenh&#246;he geben wird, die auch von einem der beiden Investoren in die eigene Tasche gesteckt wurden, wie es den Anschein hat. Da ist die Antwort dann klar, die auf die Frage kommen muss: Brauchen wir ausl&#228;ndische Investoren? Ja, aber nicht solche wie Kingsbridge und Konsorten…</p>

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		<title>Kaum wurde der neue Wirtschaftsminister benannt, hagelt es heftige Kritik</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 16:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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Aus den eigenen Reihen wird er nun beschossen, der Mann, der die Abl&#246;sung von Bundeswirtschaftsminister Glos antritt. Zu Guttenberg, der wahlweise Karl Theodor oder auch nur Theodor mit Vornamen hei&#223;t, muss nun ein Ministerium leiten, das in jeglicher Bedeutungslosigkeit versunken scheint, und sich so mancher kritischen Stimme stellen. Herr von Guttenberg ist f&#228;hig, ein Ministeramt [...]]]></description>
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<p>Aus den eigenen Reihen wird er nun beschossen, der Mann, der die Abl&#246;sung von Bundeswirtschaftsminister Glos antritt. Zu Guttenberg, der wahlweise Karl Theodor oder auch nur Theodor mit Vornamen hei&#223;t, muss nun ein Ministerium leiten, das in jeglicher Bedeutungslosigkeit versunken scheint<span id="more-218"></span>, und sich so mancher kritischen Stimme stellen. Herr von Guttenberg ist f&#228;hig, ein Ministeramt zu &#252;bernehmen. Allerdings ist er bisher als Au&#223;enpolitiker aufgetreten. Die Personalie zeigt deshalb erneut, dass es um die Wirtschaftskompetenz der Union schlecht bestellt ist.</p>
<p>Uns fehlen die jungen Politiker mit wirtschaftspolitischer Ausstrahlung, wie sie ein Friedrich Merz hat&#8221; wird da Otto Bernhardt, der finanzpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der CDU / CSU in der „BILD“ zitiert. Und damit scheint er den Nagel auf den Kopf zu treffen. K&#252;rzlich erst trat zu Guttenberg auf der Sicherheitskonferenz in M&#252;nchen auf und erntete Lob, unter anderem von seinem eigenen Parteivorsitzenden. Nur: Die Sicherheitskonferenz hat so ganz und gar nichts mit der Wirtschaftspolitik unseres Landes zu tun. Hat Seehofer, der CSU-Chef, sich etwa vertan mit der Einsetzung <a href="http://journalismus-blog.de/2009/02/09/portrat-karl-theodor-zu-guttenberg">zu Guttenbergs als Nachfolger von Glos</a>? Oder gab es einfach keinen anderen, der in diesen Krisenzeiten dies schwere Amt &#252;bernehmen wollte?</p>
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<p>Zu Guttenberg nur ein guter Au&#223;enpolitiker?</p>
<p>Doch die Kritik wird noch gest&#252;tzt. Andreas L&#228;mmel, Mitglied im Wirtschaftsausschuss des Bundestags und ebenfalls Mitglied der CDU / CSU-Fraktion schie&#223;t nach: Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise h&#228;tte das Amt von einem ausgewiesenen Wirtschaftsexperten &#252;bernommen werden m&#252;ssen. Herr von Guttenberg ist bisher eher als Au&#223;enpolitiker aufgefallen.&#8221; Sollte Seehofer, der immer schon von so manchem als nicht wirklich weitsichtiger, besonnen und intelligent handelnder Politiker angesehen wird, sich selbst geschadet haben?</p>
<p>Es scheint so zu sein, denn vom finanzpolitischen Sprecher der CDU / CSU- Bundestagsfraktion kommt auch hier die klare Kritik. Otto Bernhardt fasst das Verhalten gegen&#252;ber Michael Glos mit einem einzigen Satz zusammen: &#8220;Sein Abgang war unw&#252;rdig und bedeutet eine Schw&#228;chung f&#252;r Horst Seehofer.&#8221;</p>
<p>Tatkraft und Leidenschaft f&#252;r sein zuk&#252;nftiges Amt sowie eine Menge Vorschusslorbeeren.</p>
<p><a href="http://honk1001.blog.de/2009/02/10/karl-theodor-guttenberg-5542049/">Zu Guttenberg selbst scheint sich nicht beirren zu lassen.</a> Der neue Wirtschaftsminister sagte gestern Abend im ZDF: „Wir haben jetzt eine Phase, in der Tatkraft und Leidenschaft f&#252;r Wirtschaftspolitik gefragt ist.“ Und, er habe &#8220;eine gewachsene Leidenschaft zur Wirtschaftspolitik&#8221;. Auch der Einwand, dass er sein Amt m&#246;glicherweise nur bis zu den Bundestagswahlen im Herbst innehaben k&#246;nnte, ber&#252;hrte ihn nicht wirklich. &#8220;Ich habe diese Aufgabe jetzt anst&#228;ndig wahrzunehmen“, sagte er dazu. Und spricht genau das aus, was man sich von dem neuen Wirtschaftsminister w&#252;nscht, dem Nachfolger des Mannes, der blass blieb als einer der wichtigsten M&#228;nner in unserem Land.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Und von einem, der es wissen muss, kamen eine Menge Vorschusslorbeeren in der Personalie zu Guttenberg. G&#252;nter Verheugen, der Vizepr&#228;sident der Europ&#228;ischen Kommission, sagte am gestrigen Montagabend in einem Interview mit dem Fernsehsender „Phoenix“: &#8220;Ich sch&#228;tze ihn <a href="http://www.blogspan.net/presse/verheugen-freue-mich-auf-fruchtbare-und-angenehme-zusammenarbeit-mit-zu-guttenberg-sehr-begabter-kollege/mitteilung/32759/">als einen sehr begabten Kollegen</a>. Und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm. Ich glaube, dass es eine sehr fruchtbare und sehr angenehme Zusammenarbeit wird. F&#252;r mich ist ganz wichtig, dass das gr&#246;&#223;te Mitgliedsland mit der gr&#246;&#223;ten Volkswirtschaft in Europa wirtschaftspolitisch auf der Br&#252;sseler B&#252;hne &#252;berzeugend pr&#228;sent ist und kooperativ ist.&#8221; Verheugen sieht dies mit der Einsetzung des neuen Bundeswirtschaftsministers gesichert. Ob sich seine Worte bewahrheiten, werden die n&#228;chsten Monate zeigen. Waren alles nur Vorschusslorbeeren, die Seehofer zu Guttenberg mit auf den Weg gegeben und die Verheugen nun durch seine Aussage gest&#252;tzt hat? Oder hat der bayerische Ministerpr&#228;sident gegen alle Kritik an dem neuen Wirtschaftsminister Recht und die Personalentscheidung war die perfekte Wahl?</p>

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		<title>Seehofer schickt amtsm&#252;den Wirtschaftsminister in die W&#252;ste</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 11:45:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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Erst wollten ihn Merkel und Seehofer nicht gehen lassen, dann haben sie wohl beide gemerkt, wie sehr er ihren Parteien, der CDU und der CSU, durch sein Handeln gerade schadet: Wirtschaftsminister Michael Glos ist sein Amt nun los und damit Vergangenheit.
Oft war er kritisiert worden f&#252;r seine „Langsamkeit“ und manchmal schien er so gar nicht [...]]]></description>
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<p>Erst wollten ihn Merkel und Seehofer nicht gehen lassen, dann haben sie wohl beide gemerkt, wie sehr er ihren Parteien, der CDU und der CSU, durch sein Handeln gerade schadet: Wirtschaftsminister Michael Glos ist sein Amt nun los und damit Vergangenheit.<span id="more-217"></span></p>
<p>Oft war er kritisiert worden f&#252;r seine „Langsamkeit“ und manchmal schien er so gar nicht zu verstehen, um was es in seinem – f&#252;r unser Land vor allem in dieser schweren Krisenzeit wichtigen – Amt eigentlich geht. <a href="http://faaanblogg.blog.de/2009/02/08/glos-aufs-altenteil-5530663/">Kritik bekam er immer wieder</a>, nicht wegen seines Handels, sondern weil er vor allem nicht zu handeln schien. Und er verblasste hinter einem, der in der Krise immer wieder eine gute Figur machte: Finanzminister Steinbr&#252;ck. Und dieser kommt ausgerechnet aus der Konkurrenzpartei, der SPD, und die Lorbeeren erntete so im Wahljahr (im September sind Bundestagswahlen) immer wieder ein anderer.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Glos aber blieb blass und zeigte sich nur selten wirklich mit etwas in der &#214;ffentlichkeit. Sein Abgang wird in Erinnerung bleiben, aber sein Handeln, oder auch besser Nichthandeln, wird bald vergessen sein wie es scheint. Nicht nur von der breiten Masse, sondern auch von seiner eigenen Partei. Denn Horst Seehofer, Parteivorsitzender der CSU und Ministerpr&#228;sident von Bayern, schickte jetzt einen in das Amt, der um 180 Grad anders zu sein scheint. Der 64 j&#228;hrige Glos wird abgel&#246;st vom 37-j&#228;hrigen Theodor zu Guttenberg, der schon durch sein Charisma Aufsehen erregt. Der ehemalige Generalsekret&#228;r der CSU l&#246;st nun den bisherigen Bundeswirtschaftsminister ab. <a href="http://www.factorfake.de/csu-generalsekretaer-guttenberg-soll-glos-nachfolgen.html">Theodor zu Guttenberg</a> entstammt altem Adel und bringt so einige Fremdsprachenkenntnisse mit – die seinen Chef, Horst Seehofer,  zu den Worten hinriss, zu Guttenberg h&#228;tte ein „beneidenswerte Auftreten&#8221;. Und bezog sich damit auf das Auftreten des designierten Wirtschaftsministers auf der wichtigen Sicherheitskonferenz.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Zu Guttenberg ist also einer, der auch international „tauglich“ ist, wie es scheint. Und genau dies ist es wohl, was Deutschland inmitten der Weltwirtschaftskrise braucht: Zusammenarbeit mit anderen L&#228;ndern, um auf gewisse Art und Weise auch gemeinsam den Karren aus dem Dreck zu ziehen. <a href="http://www.berlinkontor.de/08.02.2009/zu-guttenberg-soll-bundeswirtschaftsminister-werden.html">Wie tauglich Theodor zu Guttenberg in</a> Bezug auf Wirtschaftsfragen ist, dies ist bis jetzt noch im Verborgenen geblieben. Aber genau daran wird der Senkrechtstarter in der CSU &#8211; erst vor neun Jahren war er &#252;berhaupt in die Partei eingetreten, hatte dann aber einen rasenden Aufstieg hingelegt – gemessen werden. Und dann wird er zeigen m&#252;ssen, was hinter einer charismatischen Fassade mit der immer perfekt sitzenden Frisur steckt.</p>

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		<title>Der Bundeshaushalt 2009 steht &#8211; Neuverschuldung inklusive</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/politik/203-der-bundeshaushalt-2009-steht-neuverschuldung-inklusive/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 14:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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Der Bundesetat f&#252;r das Jahr 2009 steht nun, nachdem der Bundesrat den Haushalt best&#228;tigt hat. Verteilt werden 290 Milliarden Euro auf vier Hauptressorts und weitere, kleinere Ressorts. Den Hauptanteil erh&#228;lt dabei das Ressort Arbeit / Soziales, das gleich 43 Prozent des Bundeshaushaltes 2009 f&#252;r sich vereinnahmt. Der Bereich Schuldzinsen macht 14 Prozent aus, aufgrund der [...]]]></description>
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<p>Der Bundesetat f&#252;r das Jahr 2009 steht nun, nachdem der Bundesrat den Haushalt best&#228;tigt hat. Verteilt werden 290 Milliarden Euro auf vier Hauptressorts und weitere, kleinere Ressorts.<span id="more-203"></span> Den Hauptanteil erh&#228;lt dabei das Ressort Arbeit / Soziales, das gleich 43 Prozent des Bundeshaushaltes 2009 f&#252;r sich vereinnahmt. Der Bereich Schuldzinsen macht 14 Prozent aus, aufgrund der anstehenden Neuverschuldung durch die Konjunkturpakete I, welches bereits besteht, und durch das im Januar anstehende Konjunkturprogramm II. Das Verteidigungsressort erh&#228;lt elf Prozent vom Kuchen, der Bereich Verkehr neun Prozent. Auf die weiteren Ressorts entfallen insgesamt 23 Prozent des Gesamthaushaltes.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Im Rahmen der Bekanntgabe des Bundesetats wurden von der Bundesregierung auch wieder zur Bew&#228;ltigung der gegenw&#228;rtigen Krise passende Worte ausgegeben. Dort hei&#223;t es unter anderem: „Die Bundesregierung st&#252;tzt mit zielgerichteten und punktgenauen Einzelma&#223;nahmen die Konjunktur in Deutschland. Sie entlastet die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger und sichert Arbeitspl&#228;tze. Die zur St&#228;rkung der Konjunktur im kommenden Jahr vorgesehenen Ma&#223;nahmen belasten den Haushalt durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen mit rund 2,3 Milliarden Euro.“</p>
<p>Und es geht um Investitionen in unser Land, die wohl l&#228;ngst n&#246;tig waren und die nun n&#228;chstes Jahr endlich kommen werden. Vielleicht hat die Bundesregierung nun auch tats&#228;chlich begriffen, wie wichtig es ist, dass in eine gute Bildung f&#252;r alle investiert wird, damit nicht die wirklich f&#228;higen Menschen abwandern und damit noch weiterer Fachkr&#228;ftemangel entsteht in Deutschland.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Deshalb setzt die Bundesregierung f&#252;r das n&#228;chste Jahr vieles auf eine Karte: „Schwerpunkte setzt der Etatentwurf bei den Zukunftsinvestitionen: F&#252;r Investitionen in Bildung und Forschung stehen beispielsweise 854 Millionen Euro mehr als im Vorjahr bereit. Ebenfalls mehr Geld gibt es f&#252;r die Entwicklungszusammenarbeit. St&#228;rker investiert wird auch in die Familienleistungen und in die Verkehrsinfrastruktur. So wird zum Beispiel in 2009 die Rekordsumme von 11,2 Milliarden Euro in Verkehrswege investiert. Weiterer Schwerpunkt ist die Energie- und Klimapolitik. Im <a href="http://r12436.ovh.net/~dummerwe/?p=242">Haushaltsjahr 2009</a> sind Ausgaben der Bundesregierung von insgesamt 600 Millionen Euro f&#252;r internationale und nationale Klimaschutzprogramme vorgesehen.“</p>
<p>Im Januar wird es dann wohl kommen, das zweite Konjunkturpaket. Laut einer Meldung des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ soll das n&#228;chste Hilfspaket einen Umfang von 40 Milliarden Euro haben – und Kanzlerin Merkel nicht mehr ganz so sehr einer Senkung der Einkommenssteuer im Wege stehen. Was an diesen Nachrichten wirklich dran ist, kann erst nach der am 5. Januar des n&#228;chsten Jahres anberaumten Sitzung gesagt werden, alle vorherigen Aussagen stellen nur vage Vermutungen und auch M&#246;glichkeiten dar. Optionen eben, die umgesetzt werden k&#246;nnten – oder eben auch nicht…</p>

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		<title>Der Kanzlerin Krisengipfel &#8211; Keine Beschl&#252;sse, aber auch keine K&#252;ndigungen</title>
		<link>http://www.online-kredite.com/blog/politik/199-der-kanzlerin-krisengipfel-keine-beschlusse-aber-auch-keine-kundigungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 14:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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Ein runder Tisch, 32 Teilnehmer, sieben Stunden. Das war der gestrige Krisengipfel im Kanzleramt, rund um Bundeskanzlerin Merkel. Bereits vor &#252;ber einer Woche war dazu geladen worden und die Runde, die dann zusammentrat, war mehr als illustre. Neben Finanzminister Steinbr&#252;ck, Kanzlerin Merkel, Wirtschaftsminister Glos und Arbeitsminister Olaf Scholz waren weitere Spitzenvertreter  aus der Politik eingeladen worden, [...]]]></description>
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<p>Ein runder Tisch, 32 Teilnehmer, sieben Stunden. Das war der gestrige Krisengipfel im Kanzleramt, rund um Bundeskanzlerin Merkel.<span id="more-199"></span> Bereits vor &#252;ber einer Woche war dazu geladen worden und die Runde, die dann zusammentrat, war mehr als illustre. Neben Finanzminister Steinbr&#252;ck, Kanzlerin Merkel, Wirtschaftsminister Glos und Arbeitsminister Olaf Scholz waren weitere Spitzenvertreter  aus der Politik eingeladen worden, ebenso aber wichtige Spitzen der Wirtschaft und der Gewerkschaften.</p>
<p>Zu Beschl&#252;ssen kam es dabei nicht, diese waren aber im Vorfeld auch nicht geplant gewesen. Es ging bei dem Gipfel darum, Meinungen auszutauschen und zu sehen, wo der jeweilige Stand ist. Am 5. Januar dann tritt der Koalitionsausschuss zusammen, um weitere Schritte zu beraten. Dabei wird es darum gehen, ob es ein weiteres Konjunkturpaket geben wird, und wenn ja, wie dieses aussehen soll.</p>
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<p>Die kommenden Ma&#223;nahmen sollten Deutschland &#8220;langfristig st&#228;rken und kein Strohfeuer sein&#8221;, sagte Kanzlerin Merkel dazu. Bereits im Vorfeld des Krisengipfels sagte sie bei einem Interview mit der „Bild am Sonntag“: Sie sei &#8220;zutiefst davon &#252;berzeugt, dass wir Deutsche diese Herausforderung meistern werden&#8221;.</p>
<p>Keine betriebsbedingten K&#252;ndigungen im Jahr 2009 &#8211; Laut „Spiegel Online“ kam von den Vertretern einiger Dax-Konzerne der Vorschlag f&#252;r eine Selbstverpflichtung auf den Tisch, im n&#228;chsten Jahr keine betriebsbedingten K&#252;ndigungen vorzunehmen. Dies w&#252;rde auf der einen Seite die Mitarbeiter beruhigen, auf der anderen Seite die qualifizierten Kr&#228;fte halten. Angesichts des immer st&#228;rker auftretenden Fachkr&#228;ftemangels in unserem Land eine wichtige Ma&#223;nahme, um die Unternehmen weiter vorne mitlaufen zu lassen und nicht irgendwann den Anschluss zu verlieren.</p>
<p>Hausaufgaben von der Kanzlerin &#8211; Nach sieben Stunden war das Krisentreffen vorbei. Doch Kanzlerin Merkel lie&#223; <a href="http://www.blogspan.net/presse/waz-krisengipfel-im-kanzleramt-sparkurs-auch-bei-ideen-leitartikel-von-angela-gareis/mitteilung/16518/">die teilnehmenden Spitzenvertreter</a> nicht ziehen, ohne ihnen Hausaufgaben auf den Weg mit zu geben. Gleich zwei Anliegen hatte unsere Bundeskanzlerin die Teilnehmer:</p>
<p>„Der eine Auftrag erstreckt sich auf die Frage: Was k&#246;nnen wir mit Blick auf die Finanzm&#228;rkte tun, insbesondere auch, um den Interbankenverkehr in Deutschland weiter in Gang zu bekommen (den Markt f&#252;r <a href="http://www.online-kredite.com/">Darlehen</a> zwischen Banken), den Pfandbriefmarkt (eine seit 130 Jahren ausfallfrei laufende Anlageklasse, die als sehr <a href="http://www.online-kredite.com/geldanlage/sichere-geldanlagen.html">sichere Geldanlage</a> gilt) wieder zu reaktivieren sowie dazu beizutragen, dass es nicht zu Kreditklemmen kommt, weder f&#252;r die gro&#223;en Unternehmen, noch f&#252;r die kleinen und mittleren Unternehmen?“.</p>
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<p>Bei der anderen Hausaufgabe geht es um Ma&#223;nahmen f&#252;r den Arbeitsmarkt, um diesen weiter stabilisieren zu k&#246;nnen. Finanzminister Steinbr&#252;ck fasst die „Hausaufgabe“ in Worte: „Was k&#246;nnen wir sehr gezielt tun, damit es so wenig Spuren auf dem Arbeitsmarkt gibt, wie nur irgend m&#246;glich? Einer der positiven Hinweise von den Vertretern aus der Realwirtschaft ist, dass es die  Verabredung geben sollte, dass es nicht zu betriebsbedingten K&#252;ndigungen kommt, und dass unter dem Motto &#8220;Qualifizieren statt entlassen&#8221; die Angebote, die wir eventuell erweitern m&#252;ssen genutzt werden m&#252;ssen (ich nenne in diesem Zusammenhang das Kurzarbeitergeld), um so wenige Menschen wie m&#246;glich in dieser sehr schwierigen Konjunkturphase pl&#246;tzlich ins Bergfreie, will sagen, in die Arbeitslosigkeit fallen zu lassen.“</p>
<p>Der 5. Januar ist also ein wichtiger Tag, um zu sehen, was noch kommen kann und kommen wird. Zu diesem kommenden Treffen zu Beginn des n&#228;chsten Jahres sagte Peer Steinbr&#252;ck jedoch: „…<a href="http://www.querblog.de/2008/12/13/was-sind-schon-ein-paar-deutsche-experten-gegen-einen-nobelpreistrager/" rel="nofollow">von dem Sie bitte nicht irgendwelche Beschl&#252;sse erwarten</a>. Ich w&#228;re sehr dankbar, wenn nicht jedes dieser Treffen gleich als Gipfel bezeichnet werden w&#252;rde. Die Bundesregierung wird vielmehr im Kontakt mit den heutigen Teilnehmern zu &#252;berlegen haben, wie wir uns unter den Anfang des Jahres waltenden Umst&#228;nden einstellen, um so weit wie m&#246;glich Schaden von der Bundesrepublik Deutschland abzuwenden.“</p>
<p>Es sieht so aus, als sollten hier keine Hoffnungen gesch&#252;rt werden, auch wenn im Hintergrund sicher gearbeitet werden wird. Aber die Gro&#223;e Koalition scheint lieber in Ruhe vor sich hinarbeiten zu wollen, als nun polternd mit neuen Programmen aufzufahren. Anders als in Frankreich, in Gro&#223;britannien und auch anders als in den USA scheint man hier die leiseren T&#246;ne zu m&#246;gen.</p>
<p>Solange dabei etwas Gutes f&#252;r unser Land herauskommt, k&#246;nnen Merkel und Co. ruhig so weitermachen. Wichtig ist, dass es zu guten und hilfreichen L&#246;sungen kommt. Der Anfang wurde auf jeden Fall mit dem gestrigen Krisengipfel gemacht, alles Weitere wird sich sowie erst n&#228;chstes Jahr zeigen, schneller geht es eben auch in der Politik nicht immer.</p>

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		<title>Der Bundesparteitag der CDU bringt keine wirklich neuen Ergebnisse in Sachen Steuern</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 20:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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In Stuttgart hat am Montag der 22. Parteitag der CDU begonnen. Einem Interview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zufolge ist der Parteitag sehr positiv verlaufen. Wie Merkel dabei klar betonte, ist sie &#252;ber die “lebendigen Diskussionen” froh. Damit meinte sie wohl auch die Querelen um die Steuersenkungen, die manche der Delegierten gerne noch vor den Bundestagswahlen [...]]]></description>
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<p>In Stuttgart hat am Montag der 22. Parteitag der CDU begonnen. Einem Interview mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zufolge ist der Parteitag sehr positiv verlaufen.<span id="more-192"></span> Wie Merkel dabei klar betonte, ist sie &#252;ber die “lebendigen Diskussionen” froh. Damit meinte sie wohl auch die Querelen um die Steuersenkungen, die manche der Delegierten gerne noch vor den Bundestagswahlen im n&#228;chsten Jahr umgesetzt sehen w&#252;rden, gegen die sie sich jedoch vehement wehrt.</p>
<p>Rund 1.000 Delegierte trafen sich zum diesj&#228;hrigen Parteitag in Stuttgart. Am Montag wurde die Kanzlerin mit 94,83 Prozent der Delegiertenstimmen in ihrem Amt best&#228;tigt und darf die CDU nun weiter an vorderster Front f&#252;hren. Merkel ist bereits seit dem Essener Parteitag vom April 2000 Parteivorsitzende der CDU.</p>
<p>Unverst&#228;ndlich ist einigen allerdings noch immer, dass Steuersenkungen erst f&#252;r die kommenden Wahlperioden geplant sind. Viele fordern eine erhebliche und sp&#252;rbare Steuersenkung bereits zu Beginn des n&#228;chsten Jahres, um die B&#252;rger hierzulande zu entlasten. Momentan sp&#252;ren bereits sehr viele Haushalte hier in der Bundesrepublik die Folgen der globalen Finanzkrise.</p>
<p>Der diesj&#228;hrige Parteitag stand &#252;brigens unter dem Motto “Die Mitte. Deutschlands St&#228;rke”. Der Steuerexperte der CDU, Friedrich Merz, kritisierte bereits vor dem Parteitag Merkels Steuerpolitik und war in dieser Hinsicht v&#246;llig anderer Meinung, wie so oft, wenn es um die Aussagen Merkels geht – diesmal ist seine Kritik jedoch sehr verst&#228;ndlich.</p>
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<p>Zuvor betonte die Bundeskanzlerin, <a href="http://www.haushaltsgeld.net/blog/steuern/steuersenkung-bundesregierung-ist-sich-nicht-einig-merkel-lehnt-ab/">dass Steuersenkungen f&#252;r sie nicht in Frage kommen w&#252;rden</a>. Sie stellte jedoch die M&#246;glichkeit offen, zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt entsprechende Ma&#223;nahmen gegen die Bek&#228;mpfung der weltweiten Wirtschaftskrise und f&#252;r die Entlastung der Steuerzahler in die Wege leiten zu wollen.</p>
<p>Merz fordert indes eine deutliche Korrektur des Steuertarifes nach unten. In der Rede vor den 1.000 Delegierten betonte Angela Merkel jedoch abermals, dass “alle Optionen weiter frei stehen”. Sie schlie&#223;t somit keine Ma&#223;nahme vorher aus, gibt aber auch ihren Kritikern nicht klein bei – weder denen innerhalb ihrer Partei und auch von Seiten der Schwesterpartei CSU als <a href="http://ostderby.blog.de/2008/12/01/wirtschaft-rebelliert-merkels-steuerpolitik-5142481?trackbacks=1">auch seitens vieler Wirtschaftsexperten</a>.</p>
<p>Doch sie sagt klar: Es m&#252;ssen die Lohnnebenkosten auf Dauer unter 40 Prozent gehalten werden. Weiterhin sagte Merz, dass eine Steuersenkung nicht auf sich warten kann, sondern wenigstens teilweise schon zum 1. Januar 2009 in Kraft treten soll.</p>
<p>Roland Koch &#228;u&#223;erte sich erstaunlicherweise, ganz im Gegensatz zu sonst, relativ zur&#252;ckhaltend. In Hessen stehen eben Neuwahlen an, und diesmal will er wohl unbedingt der klare Gewinner und nicht wieder der Verlierer sein. Deshalb kam nur eines von ihm: Nach seiner Aussage muss man die aktuelle Situation nicht &#252;berbewerten, sondern man sollte nichts &#252;berst&#252;tzen. Zudem warnte er vor kostspieligen Ma&#223;nahmen.</p>

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