Carsharing als Alternative zu Leasing oder Finanzierung

Donnerstag den 20.09.2007 - Abgelegt unter: Finanzierungen - 1 Kommentar »

Immer mehr Wenig- oder Gelegenheitsfahrer erkennen die Vorteile des Carsharing. Ende 2006 waren nach Angaben des Bundesverbandes Carsharing bereits über 100.000 Kunden bei einem der zahlreichen Anbieter registriert, wovon alleine 12.000 während des Jahres 2006 dazu gekommen sind. Diese Zahlen lassen erahnen, dass Carsharing schon lange nicht mehr nur etwas für Studenten oder Ökos ist. Mithilfe dieser Variante lässt sich auch ein Teil zum Klimaschutz beitragen, wie man zum Beispiel in folgendem Blog nachlesen kann: „Klimaschutz ernst nehmen – Car-Sharing fördern“. Doch nicht nur solche Überlegungen sind es, die immer mehr Gelegenheitsfahrer zu neuen Kunden werden lassen. In erster Linie sind es finanzielle Gründe. Wer im Jahr weniger als 7.000 Kilometer mit dem Auto unterwegs ist, spart laut Aussage des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) im Vergleich zur Kfz Finanzierung oder dem Kfz-Leasing jede Menge Geld. Seinen Berechnungen nach kostet ein eigenes Auto bei rund 7.000 gefahrenen Kilometern im Jahr rund 300 Euro pro Monat, wohingegen für dieselbe Strecke beim Car-Sharing nur rund 180 Euro monatlich zu berappen sind. Diese Kostenvorteile haben nicht nur Privatkunden erkannt, sondern auch immer mehr Firmen. Als Alternative zum eigenen – meist geleasten Fuhrpark – lassen sie sich die benötigten Fahrzeuge einfach für die Dauer ihrer Geschäftszeit reservieren und zahlen auch nur genau so lange, wie sie die Fahrzeuge nutzen. Darüber hinaus gibt es jede Menge spezielle Tarife für Formenkunden, die das Car-Sharing für diese nochmals vergünstigen. Dazu kommt, dass sich ein Carsharing-Kunde weder um Versicherung, noch um Steuern oder Reparaturen kümmern muss. Funktionieren tut das ganze relativ simpel: vor der Nutzung muss der Kunde einem der Carsharing-Anbieter beitreten und meist eine Aufnahmegebühr bezahlen. Zu dieser gesellen sich meist ein Monatsbeitrag und eine Kaution. Die Abrechnung für das Auto erfolgt dann in einer Kombination aus Entgelt für die genutzten Stunden sowie die gefahrenen Kilometer. Der Kunde holt das reservierte Auto an einem bestimmten Platz ab und stellt es nach Fahrtende auch wieder dort ab. Wer einmal nachlesen will, was man in Amerika neben Autos noch so alles mieten kann (ich sag nur: Haustiere teilen), der sollte sich unbedingt einmal folgenden Blog durchlesen: „Haustier zum mieten“. Das man bei der Bewerbung von Car-Sharing Angeboten auch eindeutig zu weit gehen und schlechten Geschmack beweisen kann, stellt der folgende Blog-Beitrag deutlich zur Schau: „Car-Sharing“.

1 Kommentare

  1. Finanz Blog am

    Wobei man auch erwähnen sollte, dass Car-Sharing fast nur in Großstädten oder Metropolregionen vernünftig funktionieren kann.
    Denn dort gibt es genügend Menschen, die zu ähnlichen Uhrzeiten zu gleichen Örtlichkeiten fahren müssen, und entsprechend groß ist der Markt.

    Auf dem Lande ist es schon deutlich schwieriger Mitfahrer zu finden.

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